Giulia geht abends nie aus

Melodram | Italien 2009 | 107 Minuten

Regie: Giuseppe Piccioni

Ein Schriftsteller verliebt sich in die geheimnisvolle Schwimmlehrerin seiner Tochter. Die beiden scheinen auf ihre jeweils eigene Weise in ihrem Leben nicht recht heimisch zu sein und kommen sich doch näher. Die mit surrealen Elementen versetzte Liebesgeschichte vermischt die inneren und äußeren Welten der Figuren. Dabei wird das Melodram um existenzielle Einsamkeit und Sehnsucht von einer gedrückten Stimmung dominiert, die nach einem eindrucksvollen Beginn allzu schnell kraft- und leidenschaftslos wirkt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
GIULIA NON ESCE LA SERA
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
2009
Regie
Giuseppe Piccioni
Buch
Giuseppe Piccioni · Federica Pontremoli
Kamera
Luca Bigazzi
Musik
Francesco Bianconi
Schnitt
Esmeralda Calabria
Darsteller
Valerio Mastandrea (Guido Montani) · Valeria Golino (Giulia) · Sonia Bergamasco (Benedetta Montani) · Domiziana Cardinali (Costanza Montani) · Jacopo Domenicucci (Filippo)
Länge
107 Minuten
Kinostart
01.09.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Melodram

Diskussion
Der fulminante Vorspann ist bereits der Höhepunkt des Films. Die auf den Punkt geschnittenen Unterwasseraufnahmen eines öffentlichen Schwimmbads entwickeln, gepaart mit der melancholischen Musik der italienischen Pop Band „Baustelle“, bereits einen suggestiven Sog, bevor nur ein Wort gefallen ist. Die Kamera findet die Hauptfigur in den Duschräumen, eine Schwimmlehrerin, die in sich versunken die vielen Frauenkörper um sich herum ignoriert. Draußen auf der Straße merkt man ihrem gequälten Gesicht an, dass sie sich ohne das nasse Ele

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