Drama | Großbritannien/Deutschland 2008 | 92 Minuten

Regie: Vicente Âmorim

Ein Literaturwissenschaftler, der ein Buch über Euthanasie geschrieben hat, lässt sich vom Nazi-Regime instrumentalisieren. Gut gespieltes Historiendrama um die Psychologie eines Mitläufers im Dritten Reich, das sich an vielen, zum Teil banalen Konfliktfronten verfranst. Der an sich spannende ethische Konflikt um die Pervertierung einer Haltung zur Euthanasie gerät indes entschieden zu oberflächlich. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
GOOD
Produktionsland
Großbritannien/Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Vicente Âmorim
Buch
John Wrathall
Kamera
Andrew Dunn
Musik
Simon Lacey
Schnitt
John Wilson
Darsteller
Viggo Mortensen (John Halder) · Jason Isaacs (Maurice Israel Glückstein) · Jodie Whittaker (Anne) · Steven Mackintosh (Freddie) · Mark Strong (Bouhler)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Historienfilm

Heimkino

Verleih DVD
Ascot/Elite (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Ascot/Elite (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Ein wenig erinnert die Konstellation an Oskar Roehlers „Jud Süss – Film ohne Gewissen“ (fd 40 071): Ein Unpolitischer lässt sich, teils verführt durch die Aussicht auf Erfolg, teils gedrängt durch die Angst vor Repressalien, in die Mühlen des NS-Systems einspannen, wird zum Rädchen in etwas, das sich zu seinem Entsetzen als gigantische Vernichtungsmaschinerie entpuppt. Dabei ist Vincente Amorims auf einem Theaterstück beruhender Versuch, der Psychologie eines an sich „guten“ Menschen nachzuspüren, der widerwillig zum Mitläufer und Mittäter wird, ebenso wenig überzeugend wie Roehlers

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