- | USA 2011 | 113 Minuten

Regie: Marcus Nispel

Remake des mit Arnold Schwarzenegger verfilmten Fantasy-Spektakels "Conan - Der Barbar" (1981) nach einem Comic-Stoff aus den 1930er-Jahren. Auch die neue Inszenierung rekapituliert die blutrünstige Saga des jungen Barbaren Conan, der gegen die auch mit den Mitteln der Magie errichtete Schreckensherrschaft eines Despoten opponiert. Die Regie verwendet viel Energie auf die atmosphärische Beglaubigung einer archaischen Welt im permanenten Kriegszustand, verliert sich aber in einer aalglatten Dramaturgie; die sinnfreien Dialoge und das staksige Posieren der Akteure tragen zu unfreiwilliger Komik bei.

Filmdaten

Originaltitel
CONAN THE BARBARIAN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Marcus Nispel
Buch
Thomas Dean Donnelly · Joshua Oppenheimer · Sean Hood
Kamera
Thomas Kloss
Musik
Tyler Bates
Schnitt
Ken Blackwell
Darsteller
Jason Momoa (Conan) · Rachel Nichols (Tamara) · Stephen Lang (Khalar Zym) · Rose McGowan (Marique) · Saïd Taghmaoui (Ela-Shan)
Länge
113 Minuten
Kinostart
08.09.2011
Fsk
ab 18; nf

Heimkino

Der in 2D produzierte und auf 3D konvertierte Film ist separat als Blu-ray in 2D und 3D erhältlich. Signifikantes Bonusmaterial ist vorhanden, aber noch nicht nachprüfbar.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Es ist kein x-beliebiger Stoff, den sich Marcus Nispel da vorgenommen hat. Für die Freunde des Barbarenfilms ist die Neuverfilmung von „Conan – Der Barbar“ (fd 23 584) ein Sakrileg: So etwas macht man einfach nicht. Immerhin ist die Figur untrennbar mit der Action-Ikone Arnold Schwarzenegger verbunden und wurde mit dem deutschen Bodybuilder Ralf Moeller bereits einmal erfolglos variiert („Conan – Der Abenteurer“, 1997). Andererseits ist dem aus Frankfurt stammenden Regisseur Nispel bereits 2003 das kleine Kunststück gelungen, ein „Heiligtum“ des Horror-Genres, Tobe Hoopers „Blutgericht in Texas“ (fd 20 920) adäquat ins neue Jahrtausend zu übersetzen. Warum also nicht auch Conan, den Barbaren? Das Wichtigste einer Neuverfilmung ist der Respekt vor der Vorlage, und den kann man den Machern nicht absprechen. Ähnlich wie bei „The Te

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