Sohnemänner

Komödie | Deutschland 2011 | 106 Minuten

Regie: Ingo Haeb

Ein junger Mann entführt seine pflegebedürftige Oma aus einem Hamburger Altersheim in seine Hütte im Schwarzwald, wo er sich gemeinsam mit seinem Freund um sie kümmern will. Sein Vater ist damit nicht einverstanden und rückt samt neuem Familienanhang in dem nicht ganz idyllischen ländlichen Rückzugsort an. Anrührender tragikomischer Heimatfilm um einen Vater-Sohn-Konflikt, um Entfremdung und verpasste Gelegenheiten, der von Menschenkenntnis zeugt. Vorzüglich gespielt und fotografiert, fließen ebenso beiläufig wie wahrhaftig viele Facetten und Probleme des Zusammenlebens ein. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Ingo Haeb
Buch
Ingo Haeb
Kamera
Oliver Schwabe
Musik
Jakob Ilja
Schnitt
Monika Schindler
Darsteller
Peter Franke (Edgar) · Marc Zwinz (Uwe) · Renate Delfs (Oma Hilde) · Bernhard Schütz (Johann) · Vera Teltz (Melanie)
Länge
106 Minuten
Kinostart
19.04.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Diskussion
Ingo Haebs Film beginnt mit einer Entführung der anderen Art. Eine Frau verschwindet. Um seiner geliebten Oma die unmenschlichen Zustände in einem Hamburger Altersheim zu ersparen, ist ihrem Enkel kein Opfer zu groß. Unbemerkt vom überforderten Personal und gegen den Willen des Vaters nimmt er sie auf seine Berghütte im Schwarzwald mit. Die mit einer Seilbahn erreichbare Idylle war zwar eigentlich als Sanatoriumsersatz für seinen an Parkinson erkrankten Lebenspartner gedacht, aber das schwule Pärchen bringt es nicht übers Herz, die alte Dame ihrem Schicksal zu überlassen, zumal sie es war, die nach dem Unfalltod der Schwieger

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