Real Steel

Action | USA/Indien 2011 | 126 Minuten

Regie: Shawn Levy

In naher Zukunft werden Boxkämpfe von ferngesteuerten Kampfrobotern bestritten. Ein abgehalfterter Ex-Boxer lässt solche Roboter bei Underground-Kämpfen antreten und findet dabei unerwartete Hilfe von seinem zehnjährigen Sohn, den er bisher kaum kannte. Die schlichte, aber mit fulminanten Kampfszenen aufwartende Mischung aus Roboterspektakel und Vater-Sohn-Drama konterkariert ihren kindlich-futuristischen Inhalt mit einer in Set-Design und den Dialogen verankerten Nostalgie, die dem alten industriellen Amerika ebenso Reminiszenz erweist wie dem klassischen Sportfilm. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
REAL STEEL
Produktionsland
USA/Indien
Produktionsjahr
2011
Regie
Shawn Levy
Buch
John Gatins
Kamera
Mauro Fiore
Musik
Danny Elfman
Schnitt
Dean Zimmerman
Darsteller
Hugh Jackman (Charlie Kenton) · Dakota Goyo (Max) · Evangeline Lilly (Bailey Tallet) · Kevin Durand (Ricky) · Anthony Mackie (Finn)
Länge
126 Minuten
Kinostart
03.11.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Science-Fiction | Sportfilm | Drama
Diskussion
„Real Steel“ ist ein Film für kleine Jungs und wäre wohl doch lieber ein Film für angegraute Männer. Seine Hauptattraktion sind Actionszenen, in denen sich Kampfroboter, die wie Nebenfiguren der „Transformers“-Reihe aussehen, gegenseitig zu Schrott hauen. Das Hauptaugenmerk der Regie gilt derweil einem Subplot, der einen abgehalfterten Ex-Boxer auf Umwegen den Quasi-Triumph von „Rocky“ (fd 20 250) nacherleben und zum besseren Mensch werden lässt. Das passiert zwar in einer nahen Zukunft, doch der Ton ist von Nostalgie bestimmt. Der Plot basiert auf einer Kurzgeschichte von Richard Matheson, die schon 1963 mit Lee Marvin für die legendäre Fernsehreihe „The Twilight Zone“ verfilmt wurde. Die Prämisse lautet, dass in der Zukunft nur noch Roboter

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