Thriller | USA/Vereinigte Arabische Emirate 2011 | 106 Minuten

Regie: Steven Soderbergh

Eine Virus-Epidemie breitet sich mit rasender Geschwindigkeit über den Globus aus. Der Film beschreibt den Verlauf der Seuche, deren gesellschaftlichen und menschlichen Folgen sowie die Bemühungen von Wissenschaftlern, das Virus unter Kontrolle zu bringen. Attraktiv mit einem Star-Ensemble besetzt, dabei aber kühl und distanziert erzählt, setzt der Thriller nicht auf die Mechanismen eines Katastrophenspektakels oder auf drastischen Körperhorror, sondern schockiert durch die Glaubwürdigkeit und wissenschaftliche Akkuratesse des geschilderten Szenarios. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CONTAGION
Produktionsland
USA/Vereinigte Arabische Emirate
Produktionsjahr
2011
Regie
Steven Soderbergh
Buch
Scott Z. Burns
Kamera
Steven Soderbergh
Musik
Cliff Martinez
Schnitt
Stephen Mirrione
Darsteller
Marion Cotillard (Leonora Orantes) · Bryan Cranston (Lyle Haggerty) · Matt Damon (Mitchell Emhoff) · Jennifer Ehle (Ally Hextall) · Laurence Fishburne (Dr. Ellis Cheever)
Länge
106 Minuten
Kinostart
20.10.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Thriller

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 1.78:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Das Konzept einer Virus-Epidemie, die sich innerhalb kürzester Zeit rund um den Globus verbreitet, mag zu der Annahme verleiten, dass eine Hollywood-Version dieses wissenschaftlichen Albtraums nur von Zerstörungs- und Endzeiteffekten à la Michael Bay beherrscht sein könnte. Dem ist jedoch nicht so, wenn der Regisseur Steven Soderbergh heißt. Auch dessen Story eines aus Asien eingeschlepp-ten Killer-Virus hat alles, was zu einem hysterischen Katastrophen-film Anlass geben könnte; doch was sich in „Contagion“ auf der Leinwand abspielt, ist über weite Strecken eher eine distanzierte Bestandsaufnahme der Folgen einer epidemiologischen Stunde Null. Wie schon in „Traffic“ (fd 34 766) bewahrt Soderbergh auch hier die Ereignisse davor, in nervenaufreibende und tränenreiche Dramatik abzutreiben, indem er die Handlu

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