Urban Explorer

Horror | Deutschland 2011 | 94 Minuten

Regie: Andy Fetscher

Ein Berliner "Reiseführer" bietet Expeditionen in den Untergrund der Stadt an, die durch stillgelegte Schächte und Tunnels führen und dabei auch den ehemaligen Führerbunker nicht ausschließen. Als er während einer Tour verunglückt, macht ihm und seinen "Touristen" ein ehemaliger ostdeutscher Grenzsoldat das Leben zur Hölle. Ein Horrorfilm, der seine reizvolle Ausgangsidee rasch aus den Augen verliert und mit drastischen Effekten Genrevorbildern nacheifert. Dabei nimmt die stellenweise stümperhafte Inszenierung mitunter selbstparodistische Züge an.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Andy Fetscher
Buch
Martin Thau
Kamera
Andy Fetscher
Musik
Steven Schwalbe · Robert Henke
Schnitt
Andy Fetscher
Darsteller
Nathalie Kelley (Lucia) · Nick Eversman (Denis) · Max Riemelt (Kris) · Klaus Stiglmeier (Armin) · Brenda Koo (Juna)
Länge
94 Minuten
Kinostart
20.10.2011
Fsk
ab 18; f
Genre
Horror
Diskussion
Manchmal liegen die Stoffe für gute Filme zum Greifen nah. Etwa im Untergrund Berlins, der viele Kilometer lang von labyrinthischen Tunnelsystemen durchzogen sein soll. Viele sind versiegelt und wurden Jahrzehnte lang nicht betreten; ihre ursprünglichen Zwecke lassen sich angeblich nicht mehr exakt eruieren, heißt es in Andy Fetschers „Urban Explo-rer“. So hört es zumindest eine Gruppe von Großstadttouristen, denen der Sinn nach Abenteuern jenseits ermüdender Museumsbesuche steht. Jung, dynamisch und ein bisschen lebensmüde. Genau die richtige Zielgruppe für den Berliner Kris, der seiner Kundschaft aus Frankreich und Übersee

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