Arthur Weihnachtsmann

Kinderfilm | Großbritannien/USA 2011 | 98 Minuten

Regie: Sarah Smith

Mit einem Raumschiff hat der Weihnachtsmann, unterstützt von einer Elfen-Armee unter Führung seines technokratischen Sohns, zum Heiligen Abend zwei Milliarden Geschenke verteilt, jedoch ein Mädchen übersehen. Deshalb macht sich sein zweiter Sohn, begleitet vom Opa Weihnachtsmann und einer vorlauten Verpackungselfe, in einem altmodischen Rentierschlitten ins englische Cornwall auf. Computeranimierter Weihnachtsfilm, der ideenreich, technisch brillant und mit rasantem Tempo den Mythos des Weihnachtsmanns zerstört, um ihn dann umso liebevoller zu bestätigen. Freilich entziehen sich dabei viele Details spürbar der Erfahrungswelt jüngerer Kinder. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
ARTHUR CHRISTMAS
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Sarah Smith
Buch
Sarah Smith · Peter Baynham
Kamera
Jericca Cleland
Musik
Adam Cohen · Michael Giacchino
Schnitt
James Cooper
Länge
98 Minuten
Kinostart
17.11.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Kinderfilm | Animation

Früher war mehr Lametta: Ein Animationsfilm, in dem der jüngste Sohn des Weihnachtsmanns den wahren Geist des Fests retten muss.

Diskussion
Wer sich immer schon gefragt hat, wie es der Weihnachtsmann schafft, alle Kinder dieser Welt pünktlich zu Weihnachten zu beschenken, der erhält hier ausführliche Antwort. Zu Beginn des dritten Jahrtausends fällt sie freilich ernüchternd aus: Das Geschenk-Verschick-Geschäft ist zu einer hochspezialisierten High-Tech-Operation mutiert, bei der mit generalstabsmäßiger Präzision und militärischem Drill ein Rädchen ins andere greift. Nicht umsonst trägt der berufsmüde Weihnachtsmann ein rotes Generals-Barett, nicht umsonst sieht sein Sohn Steve, der das operative Geschäft leitet, mit Khakiuniform, Springerstiefeln, Bürstenschnitt und breiten Schultern aus wie ein US-Marine. Schon die Werkstatt des Weihnachtsmanns entpuppt sich als riesige Fabrik, die in ihrer Weite und Großzügigkeit an die Entwürfe des berühmten Produktionsdesigners Ken Adam erinnert. Hier tun eine Million Elfen, die den Minions in „Ich –

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