Der letzte Angestellte

Horror | Deutschland 2011 | 88 Minuten

Regie: Alexander Adolph

Ein arbeitsloser Anwalt ergattert einen Job als Insolvenzverwalter, der ihn seelisch stark belastet. Noch schlimmer wird es, als eine entlassene Mitarbeiterin immer unheimlichere Züge offenbart, sich als Untote entpuppt und blutige Ereignisse ihren Lauf nehmen. Vor dem Hintergrund einer krisengebeutelten Arbeitswelt vermag der Film im Rahmen der Horror-Konventionen keine eigenständigen Akzente zu setzen; spannungsarm laviert er sich durch eine Genregeschichte, der auf halber Strecke der erzählerische Atem ausgeht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Alexander Adolph
Buch
Alexander Adolph
Kamera
Jutta Pohlmann
Musik
Dieter Schleip
Schnitt
Christel Suckow
Darsteller
Christian Berkel (David Böttcher) · Bibiana Beglau (Frau Blochs) · Leo Conzen (Simon Böttcher) · Jule Ronstedt (Irina) · Elisabeth Krojer (Lara)
Länge
88 Minuten
Kinostart
27.10.2011
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror
Diskussion
Burnout und Zombies: eine gewagte Mischung, die man von Alexander Adolph („So glücklich war ich noch nie“, fd 39 234) nicht unbedingt erwartet hätte. Oder sollte sich nach Tim Fehlbaums Endzeit-Thriller „Hell“ (fd 40 695) ein Trend abzeichnen, der kollektive Schieflagen in publikumstauglichen Angstszenarien verarbeitet? Im Fall von „Der letzte Angestellte“ gelingt das nur bedingt. Die schöne neue Arbeitswelt, in der trotz Bereitschaft zur Selbstausbeutung, fehlender Sicherheit und grassierenden Mobbings die fragwürdigen Belohnungsangebote den Stress nicht mehr ausgleichen können, verkommt zur bedrohlichen Kulisse, die letztlich den herbeiinszenierten Schrecken potenzieren soll. Christian Berkel meistert seinen Part eines arbeitslosen Juristen zwar mit bemerkenswerter Leidensbere

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