Songs of Love and Hate

Drama | Schweiz 2010 | 89 Minuten

Regie: Katalin Gödrös

Ein Weinbauer gerät durch die erwachende Sexualität seiner älteren Tochter in Bedrängnis und meidet daraufhin den körperlichen Umgang mit ihr. Das Mädchen fühlt sich zurückgesetzt und reagiert mit grausamen Spielchen, bei denen es den Vater zum Komplizen macht. Ein psychologisch nur schwer nachvollziehbares Familiendrama, das keine plausiblen Gründe für das extreme Verhalten der Pubertierenden nennt. Die forcierte Düsternis gewinnt in den nuancierten Leistungen der Darsteller und der feinfühligen Kamera als ein im Zerreißen begriffenes Netz der Zuneigungen eine gewisse Glaubwürdigkeit. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SONGS OF LOVE AND HATE
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2010
Regie
Katalin Gödrös
Buch
Katalin Gödrös · Dagmar Gabler · Lars Theuerkauff
Kamera
Henner Besuch
Musik
Pawel Kominek
Schnitt
Silke Botsch
Darsteller
Sarah Horváth (Lilli) · Jeroen Willems (Rico) · Ursina Lardi (Anna) · Luisa Sappelt (Roberta) · Joel Basman (Fabio)
Länge
89 Minuten
Kinostart
17.11.2011
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Pro-Fun/missingFILMs (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Im empfindlichen Biotop der Familie, um die es in diesem Film geht, ist ein kritischer Moment erreicht: In den Augen des Vaters wird die eigene Tochter so attraktiv, wie die Frau, die er einst liebte und heiratete. Während Anna an seiner Seite alt geworden ist, ist Tochter Lilli so schön, wie Anna es einst war. Die jüngere Schwester Robi hingegen ist so burschikos wie ihr Name. Doch Lilli ist auch grausam: Kurzerhand kippt sie beim Picknick auf Vaters Weinberg eine dicke Prise Salz über eine Nacktschnecke, die nur noch mühevoll weiter kriechen kann, während die Mädchen zurück zur Ernte laufen. Es ist kein gutes Jahr für den Weinanbau des kleinen Familienbetriebs, und kein

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren