Straw Dogs - Wer Gewalt sät

- | USA 2011 | 110 Minuten

Regie: Rod Lurie

Remake eines Films von Sam Peckinpah ("Wer Gewalt sät", 1971) um einen jungen gebildeten Mann, der mit seiner Frau in deren Heimat in den US-Südstaaten zieht. Dort wird er von den Hinterwäldlern als Schwächling abgelehnt und gerät in eine Spirale der Gewalt, die eskaliert. Die Neuverfilmung revidiert das plakative Frauenbild des Originals, reduziert aber auch dessen provokative Darstellung des Rückfalls eines kultivierten Mannes in archaisch-aggressive Verhaltensmuster auf eine banale Konfrontation zwischen sozial geschädigten Machos und liberalen Bildungsbürgern. Eine aktuelle Revision des Stoffs kommt dabei nicht zustande. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
STRAW DOGS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Rod Lurie
Buch
Rod Lurie
Kamera
Alik Sakharov
Musik
Larry Groupé
Schnitt
Sarah Boyd
Darsteller
James Marsden (David Sumner) · Kate Bosworth (Amy Sumner) · Alexander Skarsgård (Charlie Venner) · Dominic Purcell (Jeremy Niles) · Laz Alonso (John Burke)
Länge
110 Minuten
Kinostart
01.12.2011
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Ein junges Ehepaar, er gebildet, sie sexy, übersiedelt in die alte Heimat der Ehefrau, ein kleines Nest im Hinterwäldlerland. Die Einheimischen sind überwiegend trinkfeste Grobiane, die den Zugereisten im Geiste sogleich als Schwächling aussortieren und seiner aufreizenden Ehefrau unverfroren hinterherstarren. Als der um Anerkennung buhlende Mann mit einigen Handwerkern auf die Jagd geht, stellt der ehemalige Liebhaber der Ehefrau ihr nach und vergewaltigt sie in ihrem Haus; einer seiner Freunde kommt hinzu und vergeht sich ebenfalls an ihr. Die Ehefrau sagt ihrem Mann nichts

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