Sommer der Gaukler

Komödie | Deutschland/Österreich 2011 | 110 Minuten

Regie: Marcus H. Rosenmüller

Die Schauspieltruppe um den jungen Darsteller, Sänger und Regisseur Emanuel Schikaneder versucht 1780 in Salzburg, eine Lizenz für ihre Auftritte zu bekommen. In der Zwischenzeit schlagen sie sich finanziell und amourös halbwegs durch. Burleske Komödie, die den Theatermann zum kecken Helden eines Schwanks macht. Dabei wird zwar die Spannung zwischen Kunst und Leben, Abbild und Realität angerissen, was aber aufgesetzt wirkt und die klamaukhafte Handlung mit einem Bedeutungsanspruch aufplustert, den die Inszenierung nicht einlöst. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SOMMER DER GAUKLER
Produktionsland
Deutschland/Österreich
Produktionsjahr
2011
Regie
Marcus H. Rosenmüller
Buch
Robert Hültner · Klaus Wolfertstetter
Kamera
Stefan Biebl
Musik
Gerd Baumann
Schnitt
Georg Söring
Darsteller
Max von Thun (Emanuel Schikaneder) · Lisa Maria Potthoff (Eleonore Schikaneder) · Nicholas Ofczarek (Wallerschenk) · Michael Kranz (Alfons) · Anna Maria Sturm (Babette Paccoli)
Länge
110 Minuten
Kinostart
22.12.2011
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion
Das Volk soll die Kunst verstehen, es möge das Schauspiel konsumieren und es genießen! Das gilt es für Emanuel Schikaneder vor den Toren Salzburgs im Jahr 1780 zu beweisen. Vielleicht sind es genau die Wünsche, die auch Marcus H. Rosenmüller durch den Kopf schossen, als er das Drehbuch zu „Sommer der Gaukler“ in den Händen hielt. Der Regisseur, durch dessen Adern blau-weißes Blut zu fließen scheint, startete sein Retro-Look-Werk vor Alpenpanorama in „Wer früher stirbt ist länger tot“ (fd 37 745) mit einer Ode an eine bayerische Kindheit – ein Erfolgskonzept, das sich auch in späteren Filmen mit Authentizitätsanspruch wie „Räuber Kneißl“ (fd 38 858) finden ließ. Diesmal dreht es sich nicht um einen berühmten Gauner, sondern um einen einflussreichen Theatermann. In dem Film über Schikaneders Durchbruchs ist alles versammelt, was man von Rosenmülle

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