Chinese zum Mitnehmen

Tragikomödie | Argentinien/Spanien 2011 | 93 Minuten

Regie: Sebastián Borensztein

Ein verschrobener Eisenwarenhändler in Buenos Aires fühlt sich genötigt, sich um einen jungen Chinesen zu kümmern, der nach einem traumatischen Ereignis hilflos durch die Stadt irrt. Während die beiden versuchen, sich zu verständigen und eine Lösung für das Problem des Chinesen zu finden, entkommen sie allmählich ihrer Einsamkeit. Eine leise melancholische Tragikomödie, die sich zunächst viel Zeit für die Charakterisierung ihres Antihelden nimmt, um ihren Humor dann aus den kulturellen Unterschieden zu beziehen. Dabei profitiert der zutiefst menschliche Film vor allem von der Präsenz seines sparsam agierenden Hauptdarstellers. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
UN CUENTO CHINO
Produktionsland
Argentinien/Spanien
Produktionsjahr
2011
Regie
Sebastián Borensztein
Buch
Sebastián Borensztein
Kamera
Rolo Pulpeiro
Musik
Lucio Godoy
Schnitt
Pablo Barbieri Carrera · Fernando Pardo
Darsteller
Ricardo Darín (Roberto) · Ignacio Huang (Jun) · Muriel Santa Ana (Mari) · Enric Rodríguez (Roberto Joven) · Iván Romanelli (Leonel)
Länge
93 Minuten
Kinostart
05.01.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Tragikomödie

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Ascot/Elite (16:9, 2.35:1, DD5.1 span./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Ascot/Elite (16:9, 2.35:1, dts-HDMA span./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Eine Kuh fällt vom Himmel – mitten auf ein kleines Ruderboot, sodass man annehmen muss, dass jemand zu Schaden gekommen ist. Zunächst ist man irritiert, weil man nicht weiß, in was für einen Film man da geraten ist: surrealistischer Klamauk, komisches Märchen oder ernsthaftes Traktat über Zufall und Schicksal? Die Verwirrung hält an, weil sich Regisseur Sebastián Borenzstein mit einem abrupten Szenenwechsel etwas ganz anderem zuwendet. Roberto, ein einsamer, wortkarger Eigenbrötler, führt in Buenos Aires ein Eisenwarengeschäft. Den wenigen Kunden begegnet er mit schnippischer Unfreundlichkeit, die Avancen einer interessierten Nachbarin ignoriert er. Davon abgesehen, nimmt

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren