Murat B. - Verloren in Deutschland

- | Deutschland 2009 | 95 Minuten

Regie: Bijan Benjamin

Experimentelle Doku-Fiction über einen arbeitslosen Deutschtürken in Köln mit Geld- und Familienproblemen. Der Film ist ein bewusst dilettantisch gestaltetes Mockumentary im Doku-Soap-Format, in dem ein Tiefschlag den nächsten jagt und alle medial kolportierten Stationen einer Migrantenbiografie abgearbeitet werden. Zwar durchaus ernst gemeint, changiert der medienkritische Versuch seltsam unbestimmt zwischen Karikatur und Kritik, Satire, Selbstironie und Betroffenheitsgestus. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Bijan Benjamin
Buch
Bijan Benjamin · Soner Ulutas
Kamera
Yan B. Peter
Musik
Daniel Werner
Schnitt
Omid Zamani · Yan B. Peter · Bijan Benjamin
Darsteller
Soner Ulutas (Murat Bektas) · Larissa Aimée Breidbach (Melanie) · Petra Kalkutschke (Frau Köpke) · Yunus Cumartpay (Serkan) · Kasem Hoxha (Herr Okic)
Länge
95 Minuten
Kinostart
24.11.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Murat hat es nicht leicht. Er hatte einen Bandscheibenvorfall, bezieht Arbeitslosengeld II und lebt ansonsten von dem Gehalt seiner Freundin. Und das ist erst der Anfang. Das regelmäßige Training in einem Kölner Fitness-Studio gehört zu den wenigen Lichtblicken in seinem Leben. „Murat B. – Verloren in Deutschland“ heißt der zweite Langfilm von Bijan Benjamin. Der iranischstämmige, in Deutschland geborene Regisseur studiert an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Im Presseheft wird der Film als „experimenteller Dokumentar-Spielfilm“ bezeichnet, der sich „fiktionaler und realer Elemente“ bediene. Tatsächlich handelt es sich bei „Murat B. –

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