Anne liebt Philipp

Kinderfilm | Norwegen/Deutschland 2011 | 86 Minuten

Regie: Anne Sewitsky

Eine temperamentvolle, unangepasste Zehnjährige verliebt sich in einen neuen Mitschüler, wobei es ihr schwer fällt, mit den neuen Empfindungen umzugehen. Hin- und hergerissen zwischen Schwärmerei und Eifersucht handelt sie impulsiv, aber auch verletzend und verstrickt sich in manche Lüge sowie in eine Intrige. Eine ebenso temperamentvolle wie einfühlsame (Kinder-)Liebesgeschichte, die mitunter am Rand einer Katastrophe entlangschrammt, bevor am Ende alles gut wird. Vorzüglich inszeniert und gespielt, begegnet der Film seiner fantasiebegabten Protagonistin stets auf Augenhöhe und nimmt ihre Gefühle und Fantasien, Sorgen und Ängste jederzeit ernst. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
JØRGEN + ANNE = SANT
Produktionsland
Norwegen/Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Anne Sewitsky
Buch
Kamilla Krogsveen
Kamera
Anna Myking
Musik
Marcel Noll
Schnitt
Christoffer Heie
Darsteller
Maria Annette Tanderø Berglyd (Anne) · Otto Garli (Philipp Ruge) · Aurora Bach Rodal (Beate) · Vilde Fredriksen Verlo (Ellen) · Kristin Langsrud (Tone)
Länge
86 Minuten
Kinostart
12.01.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Kinderfilm

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 norw./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Schon als Anne noch klein war, machte sie stets das Gegenteil von dem, was andere machten, und wenn andere Mädchen Prinzessinnen spielen wollten, dann spielte sie Ritter wie die Jungs. Inzwischen ist Anne zehn Jahre alt, 1,45 Meter groß, wiegt 30 Kilogramm, isst gerne Fischstäbchen, klettert mit ihrem großen Bruder Ole auf Bäume und hasst die Liebe – jedenfalls bis zu dem Tag, an dem der gleichaltrige Philipp Ruge ins norwegische Städtchen zieht, in dem Anne mit ihrer Familie lebt, zur Schule geht und ihre beste Freundin Beate hat. All dies vertraut das temperamentvolle, fantasiebegabte Mädchen dem Zuschauer aus dem Off an, quasi als würde es in ein Tagebuch schreiben; und Anne erzählt noch viel mehr: dass sie sich selbst nicht für hübsch hält, sich eher „eigenartig“ findet, dass sie die einzige in der Klasse sei, die keinen Freund habe, ihre blonde Mitschülerin Ellen indes „perfekt“ sei. Ihr Englischlehrer ist der Meinung, dass es für jeden irgendwann Zeit sei aufzuwachen,

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren