Jack und Jill

- | USA 2011 | 91 Minuten

Regie: Dennis Dugan

Ein Werbefachmann versucht, den Filmstar Al Pacino für einen Reklame-Spot anzuheuern. Dieser aber hat nur Augen für dessen wenig charmante Zwillingsschwester. Exaltierte Komödie mit einem lustvoll sich selbst karikierenden Al Pacino, die dank seines enthemmten Spiels einen hinreißend anarchischen Irrwitz entfaltet. Allerdings strapaziert der Film in den Sequenzen ohne Al Pacino durch seine Plattheit die Geduld und laviert sich als eher holprige Melange über die Runden. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
JACK AND JILL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Dennis Dugan
Buch
Steve Koren · Adam Sandler
Kamera
Dean Cundey
Musik
Rupert Gregson-Williams
Schnitt
Tom Costain
Darsteller
Adam Sandler (Jack Sadelstein / Jill Sadelstein) · Katie Holmes (Erin Sadelstein) · Al Pacino (Al Pacino) · Eugenio Derbez (Felipe) · Elodie Tougne (Sofia Sadelstein)
Länge
91 Minuten
Kinostart
26.01.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit 13 im Film nicht verwendeten Szenen (19 Min.). BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Sony (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Al Pacino, der seinen guten Namen für eine Adam-Sandler-Komödie riskiert: Das ist einigermaßen schwer zu glauben, selbst wenn man den entsprechenden Film gesehen hat. „Jack und Jill“ ist ein schräges Konglomerat aus dümmlichstem Furzhumor und brillanter Satire, aus flachem Leerlauf und Momenten voll wunderbarstem Irrsinn. Was natürlich an Al Pacino liegt bzw. daran, dass hier zwei scheinbar unvereinbare Welten entgegen aller herkömmlichen Logik zusammengespannt wurden: der Charakterdarsteller und der klamaukige Kindskopf, die schreiend komische Selbstparodie eines der Größten Hollywoods inmitten einer bonbonbunten Doofie-Komödie. Insofern ist „Jack und Jill“ als interessante Studie darüber zu betrachten, wie sehr eine charismatische Persönlichkeit ihr jeweiliges Umfeld veredeln kann – so man ihr den nötigen Freilauf läss

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