Sommer auf dem Land

Komödie | Deutschland/Polen/Finnland 2011 | 93 Minuten

Regie: Radek Wegrzyn

Ein Mann versinkt angesichts der Trauer um seine verstorbene Frau in Depressionen, bis ihn eine seltsame Nachricht erreicht: Ein polnischer Jungbauer hat phänomenalen Erfolg mit der besonderen Milch einer Kuh, die sich als die tierische Reinkarnation der toten Opern-Diva entpuppt. Rund um das Tier entfalten sich familiäre und dörfliche Turbulenzen. Komödie mit Postkarten-Bildern eines ländlichen Polens, die ihr komisches Potenzial durch Klischees, dümmliche Plotwendungen und unglaubwürdige Figuren verschenkt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SWIETA KROWA
Produktionsland
Deutschland/Polen/Finnland
Produktionsjahr
2011
Regie
Radek Wegrzyn
Buch
Roberto Gagnor · Radek Wegrzyn · Cezary Iber
Kamera
Till Vielrose
Musik
Daniel Sus
Schnitt
Agnieszka Glinska
Darsteller
Zbigniew Zamachowski (Bogdan) · Agata Buzek (Anna) · Antoni Pawlicki (Pawel) · Lucyna Malec (Izabela) · Elzbieta Karkoszka (Katharina)
Länge
93 Minuten
Kinostart
16.02.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Diskussion
Erfolgreicher als Coca-Cola soll die Wundermilch werden, die auf das Konto einer Kuh geht, in deren Körper eine kürzlich verstorbene Opernsängerin wiedergeboren wurde. Seit der Konfrontation mit Mozarts „Zauberflöte“ ist sie mit einer Mixtur aus Antidepressivum und Aphrodisiakum gesegnet und versetzt mit dem Trunk die Dorfbewohner in ekstatische Aufregung. Man wittert das große Geschäft, in einem Land, das sich 20 Jahre nach der politischen Systemwende immer noch im Rausch der kapitalistischen Geldvermehrung befindet. Das todsichere Rezept für eine mit Klischees unbedacht jonglierende Komödie glaubte wohl auch der Regisseur dieser deutsch-polnischen Produktion, seiner Abschlussarbeit an der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, gefunden zu haben.. Die Schnittmenge von „Chocolat“ (fd 34 751), „Don Camillo“ (u.a. fd 2078) und „Komödie im Mai“ (fd 28 193) ist allerdings derart unverdaulich geraten, dass es Mühe macht, die Zumutung des sich heillos anbi

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