Black Gold (2011)

- | Frankreich/Italien/Katar 2011 | 130 Minuten

Regie: Jean-Jacques Annaud

Zwischen zwei verfeindeten Beduinenstämmen herrscht Anfang der 1930er-Jahre ein fragiler Frieden. Dieser wird bedroht, als westliche Mächte Interesse an den Ölvorräten auf der arabischen Halbinsel entwickeln und der Konflikt zwischen den Stämmen erneut aufflackert. Abenteuer-Epos um den Beginn des globalen Öl-Hungers und seiner destruktiven Folgen. Der unterhaltsame Film solidarisiert sich zwar mit der bedrohten Beduinenkultur, bedient aber zugleich ausführlich orientalistische Klischees und wirkt mehr wie ein Märchen aus 1001 Nacht denn als Versuch einer Annäherung an historische Fakten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
BLACK GOLD
Produktionsland
Frankreich/Italien/Katar
Produktionsjahr
2011
Regie
Jean-Jacques Annaud
Buch
Menno Meyjes
Kamera
Jean-Marie Dreujou
Musik
James Horner
Schnitt
Hervé Schneid
Darsteller
Tahar Rahim (Prinz Auda) · Antonio Banderas (Nesib, Emir von Hobeika) · Mark Strong (Amar, Sultan von Salmaah) · Freida Pinto (Prinzessin Leyla) · Riz Ahmed (Ali)
Länge
130 Minuten
Kinostart
09.02.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein ausführliches "Making of" (39 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Eine bunt geschmückte Karawane schaukelt durch die Wüste Arabiens. Aus ihrer Mitte löst sich der Sultan von Salmaah, um mit dem Emir von Hobeika Frieden zu schließen. Sie einigen sich darauf, dass der zwischen ihnen umkämpfte Gelbe Gürtel, ein Landstrich, in dem viel Blut vergossen wurde, fortan niemandem gehören soll. Als Pfand bleiben die beiden jungen Söhne des Sultans zurück. Der Emir verspricht, sie zu hüten wie seine eigenen Kinder, und der Sultan tritt die Heimreise in der Gewissheit an, seinen Nachwuchs in die Obhut eines Edelmanns gegeben zu haben. Jahre später sind die Söhne des Sultans zu stolzen jungen Männern herangewachsen, und der Frieden zwischen den Stämmen hält immer noch. Doch dann finden die „Ungläubigen“ etwas im Gelben Gürtel, was der Emir bislang für wertlos hielt: Öl. Seit Ende des ersten Golfkriegs sind z

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