Trans Bavaria

Komödie | Deutschland 2011 | 127 Minuten

Regie: Konstantin Ferstl

Ein niederbayerischer Abiturient träumt von der Revolution, kommt damit aber nicht voran, weshalb er mit zwei Freunden nach Moskau pilgert, wo Fidel Castro eine Rede halten will. Auf der Fahrt durch Polen und die Ukraine verliert die revolutionäre Wallfahrt merklich an Elan, bis sie in einem alten Kloster gänzlich zum Erliegen kommt. Ein sympathisch-unkonventioneller Debütfilm, ebenso unausgegoren wie ungeschliffen, dabei aber voller Einfälle. Seine gänzlich apolitische Grundierung steht seltsam quer zum verbalen Revolutionspathos. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Konstantin Ferstl
Buch
Konstantin Ferstl
Kamera
Stephan Bookas
Musik
Christoph Zirngibl
Schnitt
Laura Heine
Darsteller
Marcel Despas (Quirinalis) · Lukas Schätzl (Joker) · Johannes Damjantschitsch (Wursti) · Eisi Gulp (Trotta) · Hansi Kraus (Joseph Hasselwander)
Länge
127 Minuten
Kinostart
01.03.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (15 Min.).

Verleih DVD
Zorro (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Man darf vermuten, dass der Protagonist dieser Mundart-Komödie ein Bruder im Geiste des HFF-Regie-Debütanten Konstantin Ferstl ist. Rein äußerlich drängt sich dieser Gedanke zwar nicht auf, da der 19-jährige Abiturient Quirinalis seinem römischen Namen alle Ehre macht und wie ein spindeldürrer Legionär durch die niederbayerische Provinz irrt, während Ferstls Statur und Naturell eher an Ottfried Fischer denken lassen. Doch wer ohne jede Filmförderung ein autobiografisch inspiriertes, vor komischen Einfällen und stilistischen Eigenheiten nur so sprühendes Road Movie quer durch Osteuropa stemmt, der muss aus einem ähnlichen Holz geschnitzt sein wie der eigensinnige Spinner. Dieser will sich der „hedonistisch-permissiven

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren