Die vierte Macht

- | Deutschland 2011 | 115 Minuten

Regie: Dennis Gansel

Ein deutscher Journalist soll in Moskau die Klatschspalte einer Zeitung aufpolieren. Dabei wird er Zeuge, wie ein Kollege getötet wird, und gerät in ein undurchsichtiges Spiel aus Macht und Korruption. Zunächst unter Terrorismus-Verdacht inhaftiert, dann von einem Freund seines verstorbenen Vaters befreit, macht er sich auf die Suche nach Antworten. Routiniert inszenierter Action-Politthriller, der durchaus interessante und auch brisante Themen anschneidet, daraus aber nichts Substanzielles entwickelt, was über gängige Genreklischees hinausgehen würde. (Teils O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Dennis Gansel
Buch
Dennis Gansel
Kamera
Daniel Gottschalk
Musik
Heiko Maile
Schnitt
Jochen Retter
Darsteller
Moritz Bleibtreu (Paul Jensen) · Kasia Smutniak (Katja) · Max Riemelt (Dima) · Rade Serbedzija (Onjegin) · Stipe Erceg (Vladimir)
Länge
115 Minuten
Kinostart
08.03.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
Die Karriere auf Eis, eine Beziehung gescheitert – Paul Jensen, Szenejournalist in Berlin, steckt in seiner ersten Midlife-Crisis. Da kommt das Angebot von Alexej Onjegin, einem Freund seines verstorbenen Vaters, gerade recht. Jensen soll in Moskau die Klatschspalte des Boulevard-Magazins „Moscow Match“ auf Vordermann bringen. Gemeinsam mit einem Fotografen zieht er des nachts durch die Moskauer Diskotheken und schreibt über die Reichen und Schönen. Ein verändertes Layout, ein wenig mehr Pepp – und schon steigt die Auflage. Doch dann muss Paul hilflos mit ansehen, wie auf offener Straße, direkt neben ihm, ein bekannter Politik-Redakteur erschossen wird. Jensen ist geschockt und bringt anderntags, ein wenig zu eifrig unterstützt von

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