Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen

Komödie | USA 2011 | 106 Minuten

Regie: Tarsem Singh

Frei nach den Gebrüdern Grimm erzähltes märchenhaftes Abenteuer, in dem Schneewittchen dem Mordanschlag ihrer tyrannischen Stiefmutter entrinnt, mit Hilfe der "sieben Zwerge" von einer zarten Prinzessin zur mutigen, selbstbestimmten Kämpferin für das Wohl des Volkes wird und den schönen Prinzen für sich gewinnt. Der heiter-komödiantische, mit Screwball-Momenten angereicherte Film wartet mit einem rauschhaft schönen Kostüm- und Setdesign auf und verdichtet sich zu einer lustvollen Hommage an das Genre des Märchenfilms. - Ab 6.

Filmdaten

Originaltitel
MIRROR MIRROR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Tarsem Singh
Buch
Melisa Wallack · Jason Keller
Kamera
Brendan Galvin
Musik
Alan Menken
Schnitt
Robert Duffy · Nick Moore
Darsteller
Julia Roberts (Böse Königin) · Lily Collins (Schneewittchen) · Armie Hammer (Prinz Andrew Alcott) · Sean Bean (König) · Nathan Lane (Brighton)
Länge
106 Minuten
Kinostart
05.04.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 6.
Genre
Komödie | Märchenfilm

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit fünf im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.).

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl.)
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Diskussion
Kleider machen Leute, zumal wenn sie von Eiko Ishioka stammen, Tarsem Singhs kongenialer Stamm-Mitarbeiterin, die im Januar 2012 starb und deren letzte Arbeiten fürs Kino man hier bewundern darf: traumhafte, ebenso bezaubernde wie aussagekräftige Roben, die denen in Jacques Demys „Eselshaut“ Konkurrenz machen. Die böse Königin dieser „Schneewittchen“-Adaption ist allerdings gar zu fixiert aufs schöne Äußere. In einer Sequenz, die dem heutigen Anti-Aging-Wahn einen lustigen Seitenhieb versetzt, sieht man das Beauty-Ritual, dem sich die nicht mehr ganz junge Herrscherin unterzieht, um für einen Maskenball in Topform zu sein – eine an Folter grenzende Prozedur, die u.a. mit Tierkot und Bienenstichen zu tun hat. Die Königin nimmt das alles klaglos auf sich, weil sie offensichtlich der Meinung ist, dass man ist, was man scheint. Dass sie mit dieser eitlen Einstellung im Genre des Märchenfilms am Ende scheitern wi

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