Komödie | Finnland/Deutschland/Australien 2012 | 93 Minuten

Regie: Timo Vuorensola

Ein schwarzer US-Astronaut stößt auf dem Mond auf eine Kolonie von Nazis, die auf dem Erdtrabanten den Untergang des Dritten Reichs überdauert haben. Mit einem gigantischen Raumschiff soll die Rückeroberung des blauen Planeten in Angriff genommen werden. Nazi-Klamotte, deren satirisches Potenzial und politische Unkorrektheiten sich in schwachsinnigen Zoten erschöpfen. (Titel auch: "Iron Sky - Wir kommen in Frieden!")

Filmdaten

Originaltitel
IRON SKY
Produktionsland
Finnland/Deutschland/Australien
Produktionsjahr
2012
Regie
Timo Vuorensola
Buch
Michael Kalesniko
Kamera
Mika Orasmaa
Musik
Laibach
Schnitt
Suresh Ayyar
Darsteller
Götz Otto (Klaus Adler) · Julia Dietze (Renate Richter) · Christopher Kirby (James Washington) · Udo Kier (Wolfgang Kortzfleisch) · Peta Sergeant (Vivian Wagner)
Länge
93 Minuten
Kinostart
05.04.2012
Fsk
ab 12; f
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Splendid (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl. & dt./dt.)
Verleih Blu-ray
Splendid (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl. & dt./dt.)
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Diskussion
Nazis im Weltraum: Was für ein Unterfangen! Man erwartet intergalaktische Endzeit-Schlachten und bissige Seitenhiebe auf eine Ideologie, deren Vertreter bereits Charlie Chaplin als Witzfiguren bloßzustellen wusste. Das faschistische Auftreten in der Gleichschaltung, die zum Hitler-Gruß hochgerissenen Arme – witzig könnte das sein, wären die Resultate des Schreckensregimes nicht so furchtbar. So sah Chaplins „Der große Diktator“ (fd 7373) dann auch aus: der tragikomische Versuch, einem Albtraum mittels Humor beizukommen. Von einer postmodernen Weltraum- und Nazi-Persiflage erwartet man heute zumindest einen visuellen Overkill, irgendwo zwischen einem futuristischen „300“ (fd 38 094) und „Starship Troopers“ (fd

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