Sams im Glück

Komödie | Deutschland 2011 | 103 Minuten

Regie: Peter Gersina

Das Sams, ein altersloses, liebenswert-schelmisches Wesen mit Rüsselnase und Wunschpunkten, lebt zufrieden bei seinen Zieheltern Herr und Frau Taschenbier, als eine unbekannte Sams-Regel in Kraft tritt: Menschen, bei denen ein Sams länger als zehn Jahre wohnt, werden selbst "samsig", sodass sich der brave Herr Taschenbier in ein freches, über alle Stränge schlagendes Sams verwandelt. Turbulente Komödie um die beliebte Kinderbuch-Figur als ausgelassener Klamauk, der in seiner Überdrehtheit zunächst eher erschöpft als unterhält, bevor die expressive Clownerie dann aber doch noch in besinnlich-charmantere Bahnen gelenkt wird. - Ab 6 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Peter Gersina
Buch
Ulrich Limmer · Paul Maar
Kamera
Gerhard Schirlo
Musik
Nicola Piovani
Schnitt
Kai Schröter
Darsteller
Christine Urspruch (das Sams) · Ulrich Noethen (Herr Taschenbier) · Aglaia Szyszkowitz (Frau Taschenbier) · Armin Rohde (Herr Mon) · Eva Mattes (Frau Mon)
Länge
103 Minuten
Kinostart
29.03.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 6 möglich.
Genre
Komödie | Kinderfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Gerade mal ein halbes Jahr ist es her, dass Paul Maars siebter Sams-Roman „Sams im Glück“ (im September 2011) in den Buchhandel kam – und nun liegt bereits die Verfilmung vor. Hat sich der inzwischen 74-jährige Kinderbuchautor gar eines der Sams-Wunschpunkte bedient, um die Zeit zu dehnen? Die Wahrheit ist: Der Film „Sams im Glück“ ist gar keine Buchverfilmung im üblichen Sinn, sondern entstand mehr oder minder zeitgleich mit dem Roman und hat dabei, recht raffiniert, manche erzählerische Abweichung berücksichtigt, die ihn handlungslogisch eng mit den beiden früheren „Sams“-Kinofilmen verknüpft. So sind seit „Das Sams in Gefahr“ (fd 36 260), dem zweiten Teil, tatsächlich zehn Jahre vergangen, in denen das liebenswert-schelmische Wesen mit der Rüsselnase nun schon bei Bruno Taschenbier und seiner Frau Mara lebt

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren