Lachsfischen im Jemen

Komödie | Großbritannien 2011 | 108 Minuten

Regie: Lasse Hallström

Ein jemenitischer Scheich will Lachse züchten. Seine britische Agentin kontaktiert einen Experten des staatlichen Fischerei-Institut. Auch die Pressechefin des britischen Premierministers mischt mit, weil sie mit einer Story über die völkerverständigende Kraft von Fischen neue Wählerstimmen erschließen will. Unterhaltsame romantische Komödie, die aus dem absurden Stoff einen schwungvollen Film mit trockenen Pointen macht, der gegen Ende allerdings in ein überzogenes Melodram mündet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SALMON FISHING IN THE YEMEN
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2011
Regie
Lasse Hallström
Buch
Simon Beaufoy
Kamera
Terry Stacey
Musik
Dario Marianelli
Schnitt
Lisa Gunning
Darsteller
Ewan McGregor (Dr. Alfred Jones) · Emily Blunt (Harriet) · Amr Waked (Scheich) · Kristin Scott Thomas (Patricia Maxwell) · Tom Mison (Robert Mayers)
Länge
108 Minuten
Kinostart
17.05.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Melodram

Diskussion
Manche Geschichten sind so absurd, dass es nicht wunder nähme, wenn sie tatsächlich passieren würden. Beispielsweise die eines Spitzenpolitikers, dessen PR-Strategen Hände ringend eine ausbaufähige Geschichte suchen, um ihn in der Wählergunst wieder ins rechte Licht zu rücken und von der politisch wie wirtschaftlich wenig rosigen Großwetterlage abzulenken. Eine Story wie die in „Lachsfischen im Jemen“ käme da gerade recht. Patricia Maxwell ist ein Profi. Als Pressesprecherin des englischen Premierministers weiß sie, welche Nachricht wem nützt und wie man aus Nichts eine Nachricht macht. Wenn ihr komplexbeladener Chef wieder mal ins Rampenlicht soll, wird so lange gegoogelt, bis sich irgendwann doch Bezüge auft

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