Dark Shadows (2012)

Komödie | USA 2012 | 113 (24 B./sec.)/108 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Tim Burton

Ein Vampir wird nach 200 Jahren aus seinem Sarg befreit und findet sich in den 1970er-Jahren wieder. Er will den heruntergekommenen Zustand seines Familienclans aufpolieren und zugleich eine junge Frau für sich gewinnen, in der er seine verlorene große Liebe wiedererkennt. Dabei steht ihm eine Hexe im Weg, die ihn einst aus verschmähter Liebe zum Vampir-Dasein verdammte. Unterhaltsame Hommage an eine Kultserie der späten 1960er-Jahre als Travestie des Vampir-Genres, bei der Schauer-Romantik und Disko-Ära aufeinanderprallen. Zwar ohne sonderlichen erzählerischen Hintersinn, entwickelt sich der prächtig ausgestattete Film zu einem Feuerwerk absurd-makabren Humors. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DARK SHADOWS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Tim Burton
Buch
Seth Grahame-Smith
Kamera
Bruno Delbonnel
Musik
Danny Elfman
Schnitt
Chris Lebenzon
Darsteller
Johnny Depp (Barnabas Collins) · Michelle Pfeiffer (Elizabeth Collins Stoddard) · Helena Bonham Carter (Dr. Julia Hoffman) · Eva Green (Angelique Bouchard) · Jackie Earle Haley (Willie Loomis)
Länge
113 (24 B.
sec.)
108 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
10.05.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Horror

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der BD enthalten u.a. ein Bild-im-Bild-Feature, in dem Interviews und Informationsfeature zum laufenden Film abgerufen werden können. Die BD-Extras umfassen weiterhin ein Feature mit fünf im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.) sowie eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 1.78:1, dts-HDMA engl, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Eine Lavalampe, in der träge rote Blubber auf- und absteigen; eine Troll-Puppe aus Plastik auf dem Sideboard; die Makramee-Sammlung der Hausherrin im Geheimzimmer: Als der Vampir Barnabas Collins nach rund 200 Jahren aus dem Sarg entkommt, in den man ihn Ende des 18. Jahrhunderts eingesperrt hatte, hat eine Reihe seltsamer Objekte und Sitten Einzug in sein altehrwürdiges Familienanwesen gehalten. Der Untote sieht sich allerdings nicht nur mit den Geschmacks-Gräueln der 1970er-Jahre konfrontiert, sondern auch mit der traurigen Tatsache, dass es mit seiner Sippschaft, der Familie Collins, in den Jahrhunderten seiner unfreiwilligen Sargruhe stetig bergab gegangen ist: Aus dem reichen Clan, der dem Fischer-Städtchen Collinsport den Namen gab, ist ein Häufchen trauriger Gestalten geworden, das in dem verwahrlosten neogotischen Herrenhaus auf dem Hügel ein Schattendasein führt. Zwar hält die Matriarchin Elizabeth große Stücke auf die Familientradition, gegen die Tatsac

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