Wie zwischen Himmel und Erde

Abenteuer | Deutschland/Schweiz 2012 | 105 Minuten

Regie: Maria Blumencron

Eine deutsche Rucksack-Touristin hat ein Nahtoderlebnis und findet sich in einem kleinen Flüchtlingstreck wieder, der Kinder aus Tibet nach Indien schleusen soll, um sie vor dem Zugriff der chinesischen Behörden zu bewahren. Unter ihnen befindet sich auch der auserwählte Nachfolger des Dalai Lama. Die Mischung aus Abenteuerfilm, Spiritualität und Lektionen über den Tibet-Konflikt erweist sich als naive Kolportage, die dem Thema weder ästhetisch noch formal gerecht wird. (Teils O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
WIE ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE | ESCAPE FROM TIBET
Produktionsland
Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2012
Regie
Maria Blumencron
Buch
Maria Blumencron · Karl-Dietmar Möller-Nass
Kamera
Jörg Schmidt-Reitwein
Musik
Peter Scherer
Schnitt
Clara Fabry · Simon Blasi
Darsteller
Hannah Herzsprung (Johanna) · David Lee McInnis (Tashi) · Sangay Jäger (Tempa) · Tamding Nagpa (Golden Boy) · Yangzom Brauen (Dolma)
Länge
105 Minuten
Kinostart
31.05.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Abenteuer

Diskussion
Johanna, eine junge Rucksack-Touristin aus Europa, hat bei einer Wanderung im Hochgebirge des Himalaya einen Bergunfall und macht eine erschütternde Nahtoderfahrung: Verschüttet in einer eisigen Gebirgsspalte, „begegnet“ sie zwei dort gestorbenen Kindern. Eine der Leichen trägt ein metallenes Amulett, den „unendlichen Knoten“ der tibetanischen Mythologie. Kurz darauf gerät Johanna, die in Berlin Medizin studiert – woher sie genau kommt, bleibt wie vieles im Vagen –, in die Wirren des Konflikts zwischen den buddhistischen Mönchen Tibets und der chinesischen Zentralregierung. Da der Film gleich zu Beginn die Verwirrung der Hauptfigur festschreibt, lässt er implizit die Interpretation zu, dass es sich bei allem, was man im Folgenden zu sehen bekommt, womöglich auch um eine Halluzination der Hauptfigur handeln könnte. Später trifft Johanna auf Tampa, einen etwa zehnjährigen Jungen, der zuvor parallel als Gefährte des „Golden Boy“ eingeführt wurde, des auserwählten Nachfolgers des spirituellen religiösen Führers und Gottkönigs von Tibet. Die Behörden sind diesem Jungen auf den Fersen; deshalb soll er auf Schleichwegen ins indische Exil in Sicherh

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