Bombay Beach

Dokumentarfilm | USA 2011 | 76 (24 B./sec.)/73 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Alma Har'el

Dokumentarfilm über die Stadt Bombay Beach am Saltonsee in Kalifornien, die einst ein beliebtes Reiseziel war, mittlerweile aber einen massiven sozialen Abstieg erlebt hat. Im Mittelpunkt stehen ein verhaltensauffälliger Junge, ein alter Mann und ein junger Afroamerikaner. Der Film stilisiert den Ort mit fiktionalen Momenten, Traumsequenzen, choreografierten Tanzstücken sowie mit Szenen, die durch Musik der Band Beirut und von Bob Dylan zu musikclipartigen Passagen überhöht werden, zu einer ästhetischen Vision, in der Schönheit gerade im Kaputten und Abseitigen entdeckt wird. Über das Leben in der Stadt erfährt man dabei letztlich wenig. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
BOMBAY BEACH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Alma Har'el
Kamera
Alma Har'el
Musik
Zach Condon · Beirut · Bob Dylan
Schnitt
Alma Har'el · Joe Lindquist
Länge
76 (24 B.
sec.)
73 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
27.09.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Bombay Beach gleicht dem Schauplatz einer post-apokalyptischen Erzählung. Der am Ufer des Saltonsees in Kalifornien gelegene Rest einer Stadt ist von Vergänglichkeit und Tod gezeichnet: Viele Häuser sind verlassen und zerstört, am Strand liegen tote Fische und Tierkadaver, und die wenigen Menschen, die dort noch wohnen (inzwischen sind es noch knapp 300), gehören zu jenem Teil der US-amerikanischen Unterschicht, der nur aus der absoluten Unsichtbarkeit auftaucht, wenn es Konflikte mit dem Gesetz gibt. Es sind gescheiterte Existenzen, Gestrandete, Ex-Knackis; Menschen, die abseits des gesellschaftlichen Lebens in großer Armut leben. Der Ort kannte eine andere Zeit. „Stop Here. Best Food Ice Cold Drinks“, ist auf einem verrotteten Billboard zu lesen. In den 1950er-Jahren galt Bombay Beach als kalifornische Version der französischen Riviera, bis wie

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