Bir Ses Böler Geceyi - Ein Schrei durchbricht die Nacht

Literaturverfilmung | Türkei 2012 | 105 (24 B./sec.)/101 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Ersan Arsever

Ein Mann verunglückt bei einem Unwetter auf dem Land und schleppt sich zu einem Dorf. Dort beobachtet er durch ein Fenster eine Trauerfeier für einen Selbstmörder, auf der darüber gestritten wird, ob der Mann auf dem Friedhof beigesetzt werden darf. In Rückblenden fließen die Vergangenheit des Beobachters wie die des Toten in die Gegenwart ein. Beide waren Suchende, der eine politisch, der andere religiös, doch ihre Fragen mündeten in einer Desillusionierung oder scheiterten an gesellschaftlichen Repressionen. Die ins Surreale spielende Romanverfilmung arbeitet visuell mit holzschnittartigen Bildern, setzt inhaltlich aber auf eine differenzierte Darstellung. (O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
BIR SES BÖLER GECEYI
Produktionsland
Türkei
Produktionsjahr
2012
Regie
Ersan Arsever
Buch
Ersan Arsever
Kamera
Aldo Mugnier
Musik
Cengiz Terbiyeli
Darsteller
Ali Sümeli · Cem Davran (Süha) · Turgay Tanülkü · Ipek Tenolcay (Sevgi) · Riza Akin (Ali Riza)
Länge
105 (24 B.
sec.)
101 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
17.05.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Literaturverfilmung

Diskussion
In einer ländlichen Region kommt ein Auto bei strömendem Regen und Gewitter von der Fahrbahn ab. Es überschlägt sich mehrmals. Der Fahrer kriecht mit letzter Kraft aus dem umgedrehten Wagen heraus. Noch in tiefer Dunkelheit steht er auf, läuft bei Vollmond durch einen Olivenhain. In einem kleinen Dorf scheinen alle Einwohner zu schlafen, nur aus einem Haus kommt Rauch. Der Mann schaut vorsichtig durchs Fenster und sieht die ganze Gemeinde versammelt. Es sind Aleviten, neben dem Bild der zentralen heiligen Figur Mohammed Ali hängt auch ein Bild des türkischen Staatsgründers Kemal Atatürk. Ein tiefer Streit entzweit die Gemeinde: Ein junger Mann, Ismail, ist tot; er hat sich selbst erschossen. Selbstmord ist auch bei den Aleviten eine Todsünde, aber Ismails Vater möchte trotzdem, dass der Tote nicht ohne den Segen der G

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren