Little Thirteen

Drama | Deutschland 2011 | 91 (24 B./sec.)/88 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Christian Klandt

Eine frühreife 13-Jährige aus Berlin-Marzahn, die in wahllosen Sex-Kontakten Anerkennung und Nähe sucht, verliebt sich in einen älteren Jungen, der seine Schäferstündchen heimlich filmt und als Home-Porno verkauft. Ein verbal stark sexualisierter, szenisch aber durchaus umsichtiger Debütfilm, der um ungestillte Liebes- und Lebenssehnsüchte kreist. Die Inszenierung changiert zwischen Jugenddrama und atmosphärisch akzentuiertem Generationenfresko, wobei keine Erklärung für das widersprüchliche Verhalten der Jugendlichen präsentiert wird. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Christian Klandt
Buch
Catrin Lüth
Kamera
Andreas Hartmann
Musik
Fabrizio Tentoni
Schnitt
Ben Laser
Darsteller
Muriel Wimmer (Sarah) · Antonia Putiloff (Charly) · Joseph Bundschuh (Lukas) · Isabell Gerschke (Doreen) · Philipp Kubitza (Diggnsäck)
Länge
91 (24 B.
sec.)
88 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
05.07.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
„Das Gute am Vögeln ist, dass ich’s immer haben kann. Ich mag’s, wenn sie mich scharf finden“, resümiert die 13-jährige Protagonistin eingangs ihre Wirkung auf das andere Geschlecht. Das ostentative, körperlich ausgestellte Selbstbewusstsein muss allerdings die dunkle Rückseite einer mit allen Tricks der Verführungskunst erkauften Attraktivität kompensieren: „Eigentlich ist es egal, wer es ist. Ich mach’ einfach die Augen zu und stell’ mir vor, dass es immer der gleiche Typ ist.“ Auf der Bildebene sieht man Sarah dabei kokett posierend im Gespräch mit ihrer Mutter Doreen, die unschwer als ihre Schwester durchgehen könnte. Während die frühreife Tochter die junge Erwachsene gibt, imitiert die Endzwanzigerin schamlos ihre Teenie-Tochter. Eine

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