- | Neuseeland 2010 | 82 (84 B./sec.)/80 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Katie Wolfe

Ein neuseeländischer Familienvater mit Maori-Wurzeln lebt anerkannt und scheinbar zufrieden in gehobenen Verhältnissen, bis er sich offen zu seiner Homosexualität bekennt und in Konflikt mit seiner Familie gerät. Ohne die Schwierigkeiten und Leiden zu verharmlosen, die sich für die Menschen aus der verdrängten, sozial nicht anerkannten Identität des Protagonisten ergeben, vermittelt der Film durch seine Inszenierung, die auf landschaftliche Schönheiten und warme Farben setzt, einen optimistischen Grundton. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
NIGHTS IN THE GARDENS OF SPAIN
Produktionsland
Neuseeland
Produktionsjahr
2010
Regie
Katie Wolfe
Buch
Kate McDermott
Kamera
Fred Renata
Musik
Joel Haines
Schnitt
Lisa Hough
Darsteller
Calvin Tuteao (Kawariki) · Nathalie Boltt (Annabelle) · George Henare (Hamiora) · Vicky Haughton (Grace) · Dean O'Gorman (Chris)
Länge
82 (84 B./sec.)/80 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
05.07.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
GMfilms (16:9, 1.78:1, DD2.0 engl.)
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Diskussion
Familienvater, Maori und schwul: Der Konflikt, um den das neuseeländische Drama kreist, lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen. Regisseurin Katie Wolfe tut gut daran, ihn nicht zusätzlich zu verkomplizieren. Ein Geliebter taucht zwar auf, aber eher am Rande. Es ist eben nicht so, dass Kawa sich in einen Anderen verliebt hat, wie er sich auch in eine Andere hätte verlieben können. Denn um den Anderen geht es gar nicht, das Problem sitzt tiefer. „Ich habe ein falsches Leben gewählt“, sagt Kawa zu seiner Frau, kurz bevor er sich ihr gegenüber outet. Aber jetzt kommt er da nicht mehr so einfach heraus. Immerhin liebt er seine Kinder, den 20-jährigen, rebellischen Sohn und die vielleicht halb so alte, niedliche Tochter. Und auf seine, die „falsche“ Weise, auch seine Frau. Kawa ist kein Problem-Maori, wie man ihn sonst aus dem Kino kennt. Er trinkt nicht, ist nicht arbeitslos, schlä

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