Merida - Legende der Highlands

Animationsfilm | USA 2012 | 93 Minuten

Regie: Mark Andrews

Das Mädchen Merida, rothaarige Tochter des schottischen Königs, wird von seiner standesstolzen Mutter zur Heirat gedrängt, flüchtet in den Wald und lässt die vermeintlich ungeliebte Königin von einer Hexe in einen Bären verzaubern. Schnell bereut das Kind den Fluch und will ihn rückgängig machen, hat dazu aber nur sehr begrenzt Zeit. Turbulent-charmantes Animationsmärchen, das Geschlechterklischees hinterfragt und vom Erwachsenwerden und der Selbstbehauptung eines jungen Mädchens erzählt. Technisch perfekt inszeniert, mit viel Liebe zum Detail, eher zurückhaltenden 3D-Effekten und visuell atemberaubend gestalteten Landschaften. - Sehenswert ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
BRAVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Mark Andrews · Brenda Chapman
Buch
Mark Andrews · Steve Purcell · Brenda Chapman · Irene Mecchi
Musik
Patrick Doyle
Schnitt
Nicholas C. Smith
Länge
93 Minuten
Kinostart
02.08.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 8.
Genre
Animationsfilm | Märchenfilm
Diskussion
Schon ihre feuerrote Mähne, die in unzähligen kleinen Locken wie ein Sturzbach über ihre Schultern fällt, reicht aus, um Merida in jeder Szene in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Eine beispiellose Haarpracht, wild und lebendig, widerspenstig und unbezähmbar, unerschrocken und atemberaubend schön – so wie Merida selbst. Die Tochter von König Fergus und Königin Elinor hat ihren eigenen Kopf, und man sieht es sofort. Als die Mutter einmal versucht, das Haar mit einer Nonnenhaube zu bändigen, springt prompt eine Locke hervor. Merida – das ist, trotz der mythischen Vorzeit, in der der Film angesiedelt ist, eine moderne Amazone, die reiten und schießen kann und den Männern hoffnungslos überlegen ist. So strahlt sie eine Dominanz aus, die ihre Attraktivität zur Verwirrung

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