Für Elise (2011)

Drama | Deutschland 2011 | 102 (24 B./sec.)/98 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Wolfgang Dinslage

Ein 15-jähriges Mädchen mit großer Leidenschaft fürs Klavierspiel und klassische Musik leidet darunter, dass seine labile Mutter zunehmend in die Alkoholsucht abgleitet. Ein neuer Partner der Mutter scheint alles zum Besseren zu wenden, doch die ambivalenten Gefühle der Tochter zu dem Mann und die zunehmenden Exzesse der Mutter sorgen für dramatische Zuspitzungen. Das gediegen-unauffällig inszenierte Porträt eines extremen Spannungen ausgesetzten Teenagers reflektiert zwar nur wenig von den seelischen Verwerfungen, fesselt aber dennoch dank seiner herausragenden Hauptdarstellerin. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Wolfgang Dinslage
Buch
Erzsébet Rácz
Kamera
Kai Rastásy
Schnitt
Andreas Baltschun
Darsteller
Jasna Fritzi Bauer (Elise) · Christina Grosse (Betty) · Hendrik Duryn (Ludwig) · Katharina Eckerfeld (Kathi) · Annekathrin Bürger (Tante Gisela)
Länge
102 (24 B.
sec.)
98 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
11.10.2012
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Beethovens gleichnamiges Klavierstück erklingt nur kurz: An einem traurigen Weihnachtsabend läuft es im Radio, wird von der 15-jährigen Titelheldin aber schnell abgeschaltet. Es ist das Lieblingsstück von Elises Mutter Betty; sie hat das Mädchen danach benannt. Nun aber ist die Beziehung zwischen Mutter und Tochter so angespannt, dass Elise das Musikstück nicht ertragen kann, wie sie auch ihre Mutter kaum mehr ertragen kann: Betty hat ein schweres Alkoholproblem, und Elise sieht dem Abgleiten ihrer Mutter in die Sucht in einer Mischung aus Abscheu, Wut und wachsender Verzweiflung hilflos zu, während sie versucht, den Anschein von Normalität zu wahren, ihr gutes Noten-Niveau in der Schule zu halten und niemanden wissen zu lassen, wie prekär die Lage ihrer Restfamilie ist. Elises Vater kam vor zwei Jahren bei einem Unfall ums Leben; das Mädchen hat den Tod nie v

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