Drama | Großbritannien/Österreich/Frankreich/Brasilien 2011 | 110 (24 B./sec.)/106 (25 B/sec.) Minuten

Regie: Fernando Meirelles

Ein britischer Geschäftsmann versetzt in Wien ein Callgirl und löst damit rund um den Globus eine Kette dramatischer Ereignisse aus. Der als kreisförmiger Reigen konzipierte Film verwebt in mehreren Großstädten auf unterschiedlichen Kontinenten die Liebesgeschichten und Begegnungen zahlreicher Figuren. Neben Schicksal oder Zufall thematisiert er die Folgen individueller Entscheidungen und deren Auswirkungen auf andere. Ein reichlich konstruierter, recht abstrakter Episodenfilm, der die Welt als feinmaschiges Gefüge voller Verknüpfungen und Abhängigkeiten beschreibt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
360
Produktionsland
Großbritannien/Österreich/Frankreich/Brasilien
Produktionsjahr
2011
Regie
Fernando Meirelles
Buch
Peter Morgan
Kamera
Adriano Goldman
Schnitt
Daniel Rezende
Darsteller
Anthony Hopkins (älterer Mann) · Jude Law (Michael Daly) · Rachel Weisz (Rose) · Moritz Bleibtreu (deutscher Geschäftsmann) · Ben Foster (Tyler)
Länge
110 (24 B./sec.)/106 (25 B/sec.) Minuten
Kinostart
16.08.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
EuroVideo (16:9, 2.35:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
360 – schon der Titel verweist auf einen Rundschwenk, der am Schluss wieder zu seinem Ausgangspunkt gelangt. Es geht um eine weltumspannende Ereigniskette, die sich über mehrere Kontinente erstreckt, um eine Kreisstruktur, bei der mehrere Handlungsstränge sich überkreuzen und miteinander kollidieren, bei der die Hauptfiguren miteinander verbunden sind und sich, manchmal ohne ihr Wissen, gegenseitig beeinflussen. Nicht von ungefähr spielt eine zentrale Szene des neuen Films von Fernando Meirelles („City of God“, fd 35 938) auf dem Ring, der die Altstadt Wiens wie ein Wall aus Kraftfahrzeugen umfasst. Anhalten und aussteigen ist jederzeit möglich, umkehren allerdings nicht, und doch ist man irgendwann wieder an dem Punkt, von dem man gestartet ist. Drehbuchautor Peter Morgan, der unter anderem die Bücher zu „Hereafter“ (fd 40 290) und „Die Queen“ (fd 37 965) schrieb, verweist selbst auf Schnitzlers „Reigen“; die vignettenhafte

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