Dokumentarfilm | USA 2011 | 139 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Ron Fricke

In atemberaubenden Bildern fixierte Eindrücke von Orten und Menschen rund um den Globus, von Naturschauspielen bis zur modernen Massentierhaltung. Der technisch brillante Bilderrausch ohne Kommentar oder einordnende Erläuterung formuliert als assoziative Montage eine Zivilisationskritik, die einen archaisch-guten Urzustand der degenerierten Moderne gegenüberstellt. Vom Regisseur als "geführte Meditation" intendiert und mit sphärisch angehauchter Filmmusik unterlegt, feiert sich der Film selbst als quasi sakrales Erlebnis. Der Erkenntniswert tendiert angesichts der naiven Weltsicht gegen null. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SAMSARA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Ron Fricke
Buch
Ron Fricke · Mark Magidson
Kamera
Ron Fricke
Musik
Marcello De Francisci · Lisa Gerrard · Michael Stearns
Schnitt
Ron Fricke · Mark Magidson
Länge
139 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
23.08.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Ron Fricke mag nicht zu den bekanntesten Filmemachern zählen, doch es gibt eine weltweite Fangemeinde, die leuchtende Augen bekommt, wenn ein neuer „Fricke“ angekündigt wird. Bekannt wurde der US-Amerikaner als stilbildender Kameramann von „Koyaanisqatsi“ (1982), dem ersten Teil von Godfrey Reggios „Qatsi“-Trilogie. Die unkommentierten, assoziativen, rasant montierten, im Zeitraffer dargebotenen Bildsequenzen über den Eingriff der Zivilisation in die Natur, nur unterlegt mit Musik des Minimalisten Philip Glass, waren seinerzeit eine Sensation. In den 1980er-Jahren drehte Ron Fricke die IMAX-Filme „Chronos“ und „Sacred Site“, bevor er 1992 mit „Baraka“ (fd 30 355) eine Produktion in die Kinos brachte, d

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