Late Bloomers

Drama | Frankreich/Belgien/Großbritannien 2011 | 90 Minuten

Regie: Julie Gavras

Ein älteres Ehepaar aus London reagiert sehr unterschiedlich auf die sich mehrenden Anzeichen des Alters. Die Frau stellt sich zögernd den Tatsachen, der Mann stürzt sich in die Arbeit und in eine Affäre. Das in der Londoner Oberschicht angesiedelte Beziehungsdrama handelt mit vielen kleinen Beobachtungen von der Erfahrung des Älterwerdens, wobei die wohlsituierten Protagonisten vor allem mit Einsamkeit zu kämpfen haben. Ein dramaturgisch zwar nicht ganz runder Film, der aber eindrucksvoll von zwei hochkarätigen Darstellern getragen wird. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LATE BLOOMERS
Produktionsland
Frankreich/Belgien/Großbritannien
Produktionsjahr
2011
Regie
Julie Gavras
Buch
Julie Gavras · Olivier Dazat
Kamera
Nathalie Durand
Musik
Sodi Marciszewer
Schnitt
Pierre Haberer
Darsteller
William Hurt (Adam) · Isabella Rossellini (Mary) · Doreen Mantle (Nora) · Kate Ashfield (Giulia) · Aidan McArdle (James)
Länge
90 Minuten
Kinostart
06.09.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Lighthouse (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Adam hat gerade einen Preis für sein bisheriges Schaffen erhalten. Doch anders als seine Frau Mary erkennt der Londoner Architekt die Auszeichnung als Indiz für sein fortgeschrittenes Alter. Als sie nach der Feier neben Adam aufwacht, ohne genau zu wissen, was vorher geschehen ist, lässt sie sich untersuchen. Doch auch ohne medizinischen Hinweis auf eine Demenz stellt dieser Vorfall eine Zäsur in Marys Leben dar. Sie beginnt, ihr gemeinsames Dasein auf das Alter vorzubereiten; sie versieht die Badewanne mit Haltegriffen und kauft ein Telefon mit großen Tasten. Adam will sich dieser Entwicklung nicht beugen und

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