Gangsterfilm | USA 2012 | 113 Minuten

Regie: Ruben Fleischer

In den späten 1940er-Jahren droht Los Angeles, dem organisierten Verbrechen zu erliegen. Weil die Polizei dem örtlichen Gangsterboss mit legalen Mitteln nicht beikommt, gründet sie unter der Hand ein "Gangster Squad", das seinerseits kriminelle Methoden anwendet, um den Verbrechern das Handwerk zu legen. Der Kriminalfilm setzt auf einen aufwändig-glanzvollen Retro-Look, dessen Makellosigkeit nicht übertüncht, wie fadenscheinig die Handlung und wie unkritisch und pathetisch ihr Zugriff auf das Sujet der Selbstjustiz jenseits rechtsstaatlicher Mittel ist.

Filmdaten

Originaltitel
GANGSTER SQUAD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Ruben Fleischer
Buch
Will Beall
Kamera
Dion Beebe
Musik
Carter Burwell · Steve Jablonsky
Schnitt
Alan Baumgarten · James Herbert
Darsteller
Josh Brolin (John O'Mara) · Ryan Gosling (Sgt. Jerry Wooters) · Sean Penn (Mickey Cohen) · Emma Stone (Grace Faraday) · Anthony Mackie (Coleman Harris)
Länge
113 Minuten
Kinostart
24.01.2013
Fsk
ab 16; f
Genre
Gangsterfilm

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die ungleich umfangreichere BD enthält indes u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Bild-im-Bild-Feature, in dem Interviews und Informationsfeature zum laufenden Film abgerufen werden können (auch separat abrufbar: Gesamtlänge: 47 Min.). Des Weiteren enthalten ist das Feature "Die Locations - damals und heute" (8 Min.), die Dokumenation "Galerie der Schurken - Mickey Cohen" (47 Min.) sowie ein Feature mit acht im Film nicht verwendeten Szenen (12 Min.) Die BD Edition ist mit dem Silberling 2013 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
So war das im Wilden Westen: Das Land war nicht zähmbar, und das einzig gültige Gesetz war das des Stärkeren. Auch wenn Ende der 1940er-Jahre die Pferde und Cowboyhüte längst durch Autos und Borsalinos ersetzt waren, bleibt das Spiel dasselbe – so zumindest suggeriert es „Gangster Squad“: Die einen reißen, koste was es wolle, die Macht an sich, die anderen halten mit aller Gewalt dagegen. Mickey Cohen hat einen „Lauf“: Seine Geschäfte mit Drogen, Alkohol und Glücksspiel – sprich dem organisierten Verbrechen – laufen gut in der Stadt der Engel. Warum sich also nicht den Allmachtfantasien hingeben und Ansprüche in Richtung Chicago stellen? In Los Angeles zumindest ist seiner Organisation niemand gewachsen. Wer zum Problem wurde, wurde beseitigt, wobei der ehemalige Boxer auch schon mal selbst brut

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