Wie beim ersten Mal

Komödie | USA 2012 | 100 (24 B./Sec.)/97 (25 B./sec.) Minuten

Regie: David Frankel

Ein mittelständisches Ehepaar, dessen Intimleben im 30-jährigen Zusammensein durch Alltäglichkeit und Gleichgültigkeit zum Erliegen gekommen ist, sucht Hilfe bei einem populären Sex-Therapeuten. Unbeholfener Versuch, US-amerikanischem Puritanismus einen offenen Umgang mit den Ursachen erkaltender Sexualität nahezulegen. Überwiegend auf komische Wirkung abgestellt, lebt die Komödie mehr von ihren soliden Darstellern als von der Stringenz der Geschichte. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HOPE SPRINGS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
David Frankel
Buch
Vanessa Taylor
Kamera
Florian Ballhaus
Musik
Theodore Shapiro
Schnitt
Steven Weisberg
Darsteller
Meryl Streep (Kay Soames) · Tommy Lee Jones (Arnold Soames) · Steve Carell (Dr. Bernard Feld) · Jean Smart (Eileen) · Ben Rappaport (Brad)
Länge
100 (24 B./Sec.)/97 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
27.09.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion
Es bedurfte einer neuen Volkszählung, um die Filmproduzenten Hollywoods auf einen Markt jenseits der Teenager-Generation aufmerksam zu machen: 75 Mio. US-amerikanische Babyboomer erreichen in den nächsten Jahren die Pensionsgrenze und verfügen damit über viel zusätzliche Freizeit. Filme wie „Best Exotic Marigold Hotel“ (fd 40 948), „Robot & Frank“ und „Wie beim ersten Mal“ sind Beispiele dafür, dass sich die Filmindustrie den Wünschen des zahlenmäßig wachsenden älteren Publikums nicht länger verschließt. Die Versuche sind tastend und unausgereift, als habe man alles verlernt, was frühere Generationen von Filmemachern perfekt beherrschten. „Wie beim ersten Mal“ fühlt sich überdies auch noch unwohl bei seinem Thema, der Exploration intimer Verhaltensweisen eines Ehepaars über 50. Wer angesichts der zahllosen Sex-Komödien, die Hollywood im letzten Jahrzehnt hervorgebracht hat, daran glaubt,

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