Dokumentarfilm | Deutschland 2012 | 80 Minuten

Regie: M.X. Oberg

Dokumentarfilm über die Berliner Kunstszene, bei der der Regisseur drei Jahre lang Kuratoren, Sammler, Händler und Kreative aufsuchte und zur Lage ihres Metiers befragte. Dabei geht es weniger um die jeweiligen Kunstwerke als um die prekären Lebens- und Produktionsverhältnisse der Künstler. Die Demokratisierung der Kunst, so eine Quintessenz, hat zwar die Anzahl der Kunstschaffenden vermehrt, aber keine Steigerung an Talenten nach sich gezogen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
M.X. Oberg
Buch
M.X. Oberg
Kamera
M.X. Oberg
Musik
Simon Rummel
Schnitt
Patrik Metzger
Länge
80 Minuten
Kinostart
06.09.2012
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Über Jahrhunderte war Kunst ohne dazugehöriges Handwerk schlicht undenkbar. Das hatte unter anderem den Vorteil, dass Künstler in mageren Zeiten auf etwas zurückgreifen konnte, was ihnen über die Runden half. Heute werden an den Kunstakademien zwar immer noch Zeichenkurse angeboten, doch stehen seit Joseph Beuys freimütiger Einladung, „Jeder Mensch ist ein Künstler“, auch den handwerklich Unbegabten die Türen offen. „Selbstverwirklichung“, lautet das aktuelle Motto der Moderne, und mit etwas Glück und der richtigen Idee zur rechten Zeit wird man berühmt, ohne sich auch nur einmal mit Farbe bekleckert zu haben. Natürlich hat

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