Kleine Morde (2011)

- | Deutschland 2011 | 94 (24 B./sec.) Minuten

Regie: Adnan G. Köse

Der 13-jährige Sohn eines Richters wird angeklagt, ein Kind brutal ermordet zu haben. Eine Staranwältin übernimmt die Verteidigung des hochintelligenten Jugendlichen, dem es anscheinend nicht schwer fällt, seine Umwelt zu manipulieren. Ein in naher Zukunft spielendes, äußerst konfuses Drama als Variante des perfekten Verbrechens, dessen Erzählfluss durch Rückblenden und Gewaltfantasien zusätzlich gehemmt wird. Stilistisch ambitioniert fotografiert und mit dräuender Filmmusik für die Kinoleinwand gedacht, findet die inkonsequente Inszenierung keine Linie und verliert sich in hölzernem Laienspiel. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Adnan G. Köse
Buch
Adnan G. Köse
Kamera
James Jacobs
Musik
Philipp F. Kölmel
Schnitt
Manuel Reidinger
Darsteller
Paul Falk (Martin) · Ann-Kathrin Kramer (Julia Corner) · Uwe Ochsenknecht · Jimi Blue Ochsenknecht · Günther Kaufmann
Länge
94 (24 B./sec.) Minuten
Kinostart
20.09.2012
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Diskussion
Ein Kind wurde in einem Einkaufszentrum entführt, in einem verfallenen Landhaus gefoltert und mit einem aufgesetzten Kopfschuss getötet. Hauptkommissar Schaller ist zunächst ratlos, dann aber kommen ihm die Aufnahmen einer Überwachungskamera zu Hilfe, auf der zwei Jungen zu sehen sind, die mit dem Opfer reden. Die Verdächtigen verwickeln sich bei der Befragung in Widersprüche. Einer der Jungen ist Martin, der 13-jährige Sohn eines angesehenen Richters, dessen Kamera in der Nähe des Tatorts gefunden wurde. Martin, so sein selbstgefälliger Vater, hat einen IQ von 150, hört hauptsächlich Klassik und spricht

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