Der Dieb der Worte

Drama | USA 2012 | 102 Minuten

Regie: Brian Klugman

Ein junger New Yorker Schriftsteller, dessen Roman kein Verlag publizieren will, stößt in einem Pariser Trödelladen auf ein vergilbtes, aber druckreifes Manuskript, das er unter seinem Namen veröffentlicht und prompt berühmt wird. Der Hype um das Buch ruft den eigentlichen Verfasser auf den Plan. Damit führt das gediegen und schwelgerisch inszenierte Drama in kurzen, konventionellen Rückblenden ins Paris der 1940er-Jahre. Die leise Tragik der Handlung wird durch die umständliche Erzählstruktur relativiert, die beide Protagonisten schließlich als Romanfiguren eines dritten Literaten deklariert. Dies verschafft dem Stoff keinen weiteren Resonanzboden, sondern lässt die zentrale Handlung sogar eher verflachen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE WORDS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Brian Klugman · Lee Sternthal
Buch
Brian Klugman · Lee Sternthal
Kamera
Antonio Calvache
Musik
Marcelo Zarvos
Schnitt
Leslie Jones
Darsteller
Bradley Cooper (Rory Jansen) · Jeremy Irons (alter Mann) · Dennis Quaid (Clay Hammond) · Olivia Wilde (Danielle) · Zoe Saldana (Dora Jansen)
Länge
102 Minuten
Kinostart
23.05.2013
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Universum (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 1.85:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Was könnte deprimierender sein, als sich zu Großem berufen zu fühlen und dem eigenen Talent entsprechende Opfer zu erbringen, nur um schließlich seine Grenzen aufgezeigt zu bekommen? So ergeht es in „Dieb der Worte“ dem jungen Schriftsteller Rory, dessen Roman kein Verlag publizieren will. Bis er in einem Pariser Trödelladen auf eine abgewetzte Aktentasche stößt. Sie enthält ein vergilbtes, aber druckreifes Manuskript, dessen literarische Wucht Rorys Ehefrau spontan zu Tränen rührt – und ihm, als er es unter seinem Namen veröffentlicht, prompt den ersehnten Ruhm beschert. Den hat Rory zwar nicht verdient, doch der interessanteste Aspekt des Drehbuches von Brian Klugman und Lee Sternthal, die gemeinsam auch für die gediegene, schwelgerische Regie verantwortlich zeichnen, liegt darin, es i

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