Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa

Kinderfilm | Frankreich/Belgien 2012 | 79 (24 B./sec.)/76 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Rémi Bezançon

Während der Kolonialzeit in Afrika wird eine Giraffe gefangen, um als exotisches Geschenk des ägyptischen Paschas an den französischen König verschickt zu werden. Ein kleiner Junge schließt Freundschaft mit dem Tier und will es befreien. Der lose aus einem historischen Stoff entwickelte Zeichentrickfilm findet nicht immer den rechten Ton zwischen kindgerechter Unterhaltung und dem Versuch, ein Stück Kolonialgeschichte aufzuarbeiten. Ebenso schwächen holzschnittartige Darstellungen mitunter die ambitionierte Kindergeschichte, die dennoch zum Nachdenken anregt und immer wieder mit schönen (Bild-)Ideen überrascht. - Ab 8 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
ZARAFA
Produktionsland
Frankreich/Belgien
Produktionsjahr
2012
Regie
Rémi Bezançon · Jean-Christophe Lie
Buch
Alexander Abela · Rémi Bezançon
Musik
Laurent Perez
Schnitt
Sophie Reine
Länge
79 (24 B.
sec.)
76 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
11.10.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8 möglich.
Genre
Kinderfilm | Animation

Diskussion
Es gibt kein Zurück zur anfänglichen Ordnung – zu sehr hat sich die Welt verändert. Das Happy End ist mehr ein Arrangement mit diesem Umstand als ein glücklicher Ausgang. Das klingt nicht nach der fröhlichsten Unterhaltung für Kinder, und das sind „Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa“ auch nicht – erfreulicherweise. Lange Jahre schleppte der damals noch am Anfang seiner Karriere stehende Regisseur Rémi Bezançon den historischen Stoff über die Giraffe mit sich herum, die der ägyptische Vizekönig Muhammad Ali Pascha 1827 dem französischen König Karl X. schenkte. Zwei Spielfilme später (zuletzt „C’est la vie – So sind wir, so ist

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