Action | Großbritannien/USA 2012 | 143 (24 B./sec.) /138 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Sam Mendes

Ein selbstgefällig-rachsüchtiger Cyber-Terrorist droht, die Daten sämtlicher Undercover-Agenten preiszugeben. Sein eigentliches Angriffsziel ist indes die MI6-Chefin. Der schwer lädierte englische Agent James Bond nimmt den Kampf sowohl gegen den äußeren Feind als auch gegen den internen Gegenwind auf. Der 23. Film der "007"-Serie verknüpft die spielerische Hommage an Tradition und Schauwerte mit einer spannungsreichen Geschichte um den Widerstreit von Pragmatismus und Emotion, Altem und Neuem. Intelligent und unterhaltsam pendelt er zwischen spektakulärer Action und pointiertem Schlagabtausch, wobei das klassische Personal der James-Bond-Filme eine reizvolle Neuinterpretation erfährt. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SKYFALL
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Sam Mendes
Buch
John Logan · Neal Purvis · Robert Wade
Kamera
Roger Deakins
Musik
Thomas Newman
Schnitt
Stuart Baird
Darsteller
Daniel Craig (James Bond) · Judi Dench (M) · Javier Bardem (Raoul Silva) · Ralph Fiennes (Gareth Mallory) · Naomie Harris (Eve)
Länge
143 (24 B./sec.) /138 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
01.11.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Action | Spionagefilm

Heimkino

Die DVD enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD enthält hingegen ein gegenüber der DVD signifikant verlängertes, sehenswertes "Making of" (mehrteilig, 60 Min.), einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs sowie einen dt. untertitelbaren Audiokommentar der Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson und des Szenenbildners Dennis Gassner. Nur die BD-Edition (in unterschiedlichsten Umverpackungen erhältlich) ist mit dem Silberling 2013 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD6.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Die Wangenknochen zeichnen sich in James Bonds abgezehrtem Gesicht so scharf ab, dass man Steaks damit schneiden könnte; seine Hand mit der Pistole zittert: So sieht man aus, wenn man mit dem Tod etwas zu heftig geflirtet hat. Gleich in der furiosen Exposition wird Bond in eine Verfolgungsjagd durch Istanbul verwickelt, ein Crescendo der Tollkühnheiten, das fatal endet: Beim Versuch, Bonds Kontrahenten zu eliminieren, schießt seine Partnerin daneben und erwischt Bond. Zwar überlebt er die Verletzung, seine alte Form aber ist dahin. Beim Eignungstest, dem er nach seiner „Auferstehung“ in der MI6-Zentrale unterzogen wird, schneidet er schlecht ab. Im 50. Jahr des Filmfranchise mag die Marke „Bond“ tatsächlich mit ihrer Unsterblichkeit kokettieren können; die von Daniel Craig verkörperte Figur muss sich dagegen mit Verschleißerscheinungen herumschlagen, die eine „Waffe auf Beinen“ (so M über Bond in „Casino Royale“, fd 37 910) im blutigen Agentenalltag davon trägt. Craig

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