Dokumentarfilm | Deutschland 2012 | 91 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Stefan Westerwelle

Dokumentarfilm über einen 60-jährigen ehemaligen Aktivisten der Schwulenbewegung. Die persönliche Biografie dient dabei als eine Art Rahmenhandlung für einen Rückblick auf die Entwicklung der Schwulenbewegung in den 1970er-Jahren, wobei neben Interviews spannendes Archivmaterial zum Einsatz kommt. Ein stimmig entwickelter, nur gelegentlich unnötig expliziter Film, dem die Balance zwischen Porträt und Sozialgeschichte gut gelingt, auch wenn dabei das Lebensschicksal des Protagonisten eher exemplarisch verhandelt wird. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Stefan Westerwelle
Buch
Jan Rothstein · Stefan Westerwelle
Kamera
Jan Rothstein
Schnitt
Jan Rothstein
Länge
91 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
01.11.2012
Fsk
ab 16 (DVD)
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Pro-Fun (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Detlef Stoffel ist 60 Jahre – „alt“, wie er selbst findet. „Als Schwuler allemal“, fügt er ein wenig schwermütig hinzu. Die wilden Jahre seien nun mal vorbei, sagt er an einer anderen Stelle dieses Dokumentarfilms. Jetzt folgen dann eben die weniger wilden, was ja nicht weiter schlimm sei. Nur, was er mit denen anfangen solle, wisse er noch nicht so genau. „Detlef“, das wird in solchen Momenten deutlich, betreibt keine Heldenbiografie. Die Filmemacher scheuen sich nicht davor, ihren Protagonisten ratlos zu zeigen, schwach, überfordert oder auch mal gehässig. Etwa, wenn er seine 91-jährige pflegebedürftige Mutter nachäfft, bei der er wohnt, um die er sich kümmert und von der er sich allzu sehr vereinnahmt fühlt. Ja, er habe das Gefühl, sie raube ihm Lebenszeit, gibt er gl

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