Camp 14 - Total Control Zone

Dokumentarfilm | Deutschland 2012 | 105 (24 B./sec.)/102 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Marc Wiese

Der Koreaner Shin Dong-hyuk wurde 1983 als Sohn politischer Gefangener geboren und wuchs unter unmenschlichen Bedingungen in einem nordkoreanischen Todeslager auf. Im Alter von 22 Jahren gelingt ihm die Flucht nach Südkorea. Der ergreifende Dokumentarfilm erzählt im Wechsel aus beklemmenden Gesprächspassagen und schlichten Animationen eine von extremer Gewalt und Missbrauch geprägte Leidensgeschichte. Interviews mit einem ehemaligen Lagerchef sowie einem Geheimpolizisten ergänzen die erschütternde Anklage gegen eine menschenverachtende Diktatur. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Marc Wiese
Buch
Marc Wiese
Kamera
Jörg Adams
Schnitt
Jean-Marc Lesguillons
Länge
105 (24 B./sec.)/102 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
08.11.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Ein junger Mann kauert am Bildrand auf einer hölzernen Wohnungstreppe, freundlich, aber zurückhaltend und scheu, fast unbeteiligt. Immer wieder unterbricht er seine Erzählung, schweigt, versucht es erneut, zögert lange, bittet um eine Pause; einmal muss er ganz abbrechen, weil ihn die Erinnerung überwältigt. Denn die Geschichte, die der Koreaner erzählt, ist zu ungeheuerlich. Shin Dong-hyuk wurde am 19.11.1983 in Nordkorea geboren – in Camp 14, als Sohn zweier politischer Gefangener, die sich vorher nicht kannten und zur Heirat gezwungen wurden. Camp 14 ist kein Arbeitslager im üblichen Sinn. Es ist ein Todeslager; dass die Gefangenen es lebend verlassen, ist nicht vorgesehen. 500 Quadratkilometer groß, 40.000 Häftlinge, die in Kohleminen un

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