Alexander Granach - Da geht ein Mensch

Dokumentarfilm | Deutschland 2012 | 110 (24 B./sec.)/105 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Angelika Wittlich

Lebensstationen des Schauspielers Alexander Granach (1890-1945) von seiner Geburt in Galizien über die stürmischen Jahre im expressionistischen Theater Berlins bis zur Emigration und zum frühen Tod in New York. Eine unterhaltsame, spannende Lebens- und Zeitreise, die sich als Fleißarbeit auszeichnet, aber die Tiefenschichten der Figur nicht auslotet. Der Dokumentarfilm gönnt sich nur selten Ruhepunkte, eine Vertiefung in die Stimmung des Augenblicks ist kaum möglich. Nur gelegentlich blitzt eine Ahnung von der ekstatischen Kunst auf, zu der Granach fähig war. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Angelika Wittlich
Buch
Angelika Wittlich
Kamera
Lars R. Liebold
Musik
Andrej Melita
Länge
110 (24 B.
sec.)
105 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
29.11.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Er sei ein Sonntagskind, sagte der Schauspieler Alexander Granach (1890-1945) über sich, und doch kreist der Film „Da geht ein Mensch“ um die Frage, ob jemand, der im Ghetto in Galizien geboren wurde, tatsächlich ein solches gewesen sein konnte. Mit sechs Jahren begann der kleine Alexander, in der Bäckerei seines Vaters zu arbeiten, mit zwölf riss er von Zuhause aus, mit 14 besuchte er erstmals das Lemberger jüdische Theater und wusste sofort, dass er Schauspieler werden musste. In Berlin nahm er Unterricht, wurde von Max Reinhardt ans Deutsche Theater gerufen, ließ sich in einer nicht ungefährlichen Operation seine X-Beine gerade brechen, weil er glaubte, sie seien seiner Karriere abträglich. Bert Brecht sc

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