Anleitung zum Unglücklichsein

Komödie | Deutschland 2012 | 87 (24 B./sec.)/84 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Sherry Hormann

Eine junge Frau, die einen Feinkostladen führt, rechnet stets mit dem Schlimmsten. Mit ihrem vorauseilenden Pessimismus steht sie sich immer wieder selbst im Weg, nicht zuletzt, was das Liebesglück angeht. Mäßig unterhaltsame Komödie, die auf einem parodistisch die Glücksanleitungen gängiger Ratgeberliteratur verkehrenden Sachbuch beruht. Wenn die Hauptfigur in eine sich aus der Logik sich selbst erfüllender Prophezeiungen entwickelnde Reihe von Fettnäpfchen und Pannen stolpert, ergeben sich altbackene und brave Gags und Dialoge, aus denen sich keine tragfähige Liebesgeschichte ergibt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Sherry Hormann
Buch
Sherry Hormann
Kamera
Wojciech Szepel
Schnitt
Clara Fabry
Darsteller
Johanna Wokalek (Tiffany) · Iris Berben (Tiffanys Mutter) · Richy Müller (Hans Luboschinski) · David Kross (Benno) · Benjamin Sadler (Frank Henne)
Länge
87 (24 B./sec.)/84 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
29.11.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Literaturverfilmung
Diskussion
Vor rund 30 Jahren reagierte der Psychologe, Philosoph und Theoretiker der modernen Kommunikationsforschung Paul Watzlawick auf die Flut von Ratgeberliteratur, die vor allem aus den USA in die europäischen Buchhandlungen hinüberschwappte: „Anleitung zum Unglücklichsein“ hieß seine parodistische Antwort, ein populärwissenschaftlicher Ratgeber oder auch Anti-Ratgeber, der den Begriffen von „self-help“ und „self-improvement“ ein ironisches Konzept gegenüber stellte, nämlich den Zustand des Unglücklichseins zu pflegen und damit zur Perfektion zu bringen. Manche seiner Episoden lesen sich wie reine Comedy – beispielsweise die berühmte Geschichte von dem Mann, der ein Bild aufhängen will, aber keinen Hammer hat. Sein Vorhaben, diesen beim Nachbarn auszuleihen, scheite

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