The Man with the Iron Fists

- | USA/Hongkong 2012 | 95 (24 B./sec.)/92 (25 B./sec.) Minuten

Regie: RZA

China im 19. Jahrhundert: Ein afroamerikanischer Schmied gerät in Streitigkeiten, die verschiedene Martial-Arts-Clans um einen Goldschatz austragen. Zum zentralen Schauplatz wird ein Edelbordell, dessen Besitzerin ebenso in die Ereignisse verstrickt ist wie ein englischer Lebemann. Hommage ans Hongkong-Genrekino mit ins Groteske spielenden, exaltiert-brutalen Kampfszenen und stilistischen Rückgriffen auf die 1970er-Jahre, die allzu hektisch und wirr geraten ist. Der Aufwand an Ausstattung und Kampfchoreografien wirkt so bisweilen verschwendet und ist womöglich einer von den Plänen des Regisseurs abweichenden Schnittfassung geschuldet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE MAN WITH THE IRON FISTS
Produktionsland
USA/Hongkong
Produktionsjahr
2012
Regie
RZA
Buch
Eli Roth · RZA
Kamera
Chan Chi Ying
Musik
Howard Drossin
Schnitt
Joe D'Augustine
Darsteller
RZA (Blacksmith) · Rick Yune (Zen Yi, X-Blade) · Russell Crowe (Jack Knife) · Lucy Liu (Madame Blossom) · Dave Bautista (Brass Body)
Länge
95 (24 B./sec.)/92 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
29.11.2012
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Diskussion
Der Wu-Tang-Clan, eine der bedeutendsten HipHop- Gruppen aller Zeiten, entlehnte nicht nur den Bandnamen einem Hongkonger Martial-Arts-Film, sondern streute darüber hinaus aus vier Filmen des Genres Dialogfetzen in den Musikfluss seiner ersten LP ein, deren Titel wiederum auf einen weiteren Actionklassiker aus der einstigen britischen Kronkolonie anspielte. Da erschien es nur folgerichtig, dass der als RZA bekannte kreative Kopf der Band, nachdem er zu Jim Jarmuschs „Ghost Dog“ (fd 34 047) erstmals einen Soundtrack beigesteuert hatte, von Tarantino bei dessen Martial-Arts-Paraphrase „Kill Bill Vol. 1“ (fd 36 195) mit derselben Aufgabe betraut wurde. Und es passt zur Mythologie des Kung-Fu-Kinos wie auch des HipHop, dass RZA sich bei jener Gelegenheit Tarantino als eifriger Schüler andiente und auf eigene Faust einen Monat an dessen chinesischem Filmset verbrachte, um das Handwerk des Filmemachens zu erler

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