Animation | USA 2012 | 101 (24 B./sec.)/97 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Rich Moore

Ein Computerspiel-Bösewicht will nicht immer nur stumpfsinnige Zerstörungsorgien veranstalten, sondern wie ein Held alles wieder in Ordnung bringen oder seinerseits die Welt retten. Als er seine Träume wahr macht, gerät das Gleichgewicht einer ganzen Spielhalle ins Wanken. Ein pointierter, souverän inszenierter 3D-Trickfilm für die ganze Familie, der die handwerklich liebevoll gestaltete Handlung visuell wie dramaturgisch dazu nutzt, den Fluch einer immer rasanteren Technik aufzuspießen. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
WRECK-IT RALPH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Rich Moore
Buch
Phil Johnston · Jennifer Lee
Musik
Henry Jackman
Schnitt
William J. Caparella
Länge
101 (24 B.
sec.)
97 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
06.12.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Animation

Diskussion
Der Einfluss von John Lasseter auf die Art, wie man bei Disney Geschichten erzählt, ist schon länger unverkennbar. Der kreative Kopf hat ganz im Geist von „Toy Story“ (fd 31 830) der Animationsfilmabteilung des Unterhaltungskonzerns eine Seele eingehaucht. Seit dem Zusammenschluss mit Pixar hat man dort sogar den Mut, auch einmal ganz verquere Abenteuer zu realisieren. Warum also nicht das verbinden, was eigentlich inkompatibel ist? Analog zu Andys Spielzeugfiguren in „Toy Story“ könnten doch auch die virtuellen Computerspielfiguren aus Litwaks Spielhalle nach Feierabend ein geheimes Eigenleben führen, zwischen den Geräten hin und her reisen und Selbst

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