Komödie | Deutschland 2012 | 100 Minuten

Regie: Florian David Fitz

Eine Mittdreißigerin, die gerade noch ihre Hochzeit platzen ließ, verliebt sich in einen sanftmütigen Jüngling, in dem sie den wiederkehrenden Jesus erkennt, der das bevorstehende Ende der Welt ankündigt. Während im Schlagschatten der Apokalypse romantisch-zarte Bande sprießen, rüstet sich auch der Teufel für die endzeitliche Schlacht. Eine kalauernde Boulevardklamotte, die auf den Spuren des barocken Jesuitendramas nicht mit Kulissenzauber spart und sich ausgiebig aus dem Fundus der Kunst- und Filmgeschichte bedient, ohne mehr als burleske Kurzweil zu produzieren. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Florian David Fitz
Buch
Florian David Fitz
Kamera
Stefan Unterberger
Musik
Marcel Barsotti
Schnitt
Mona Bräuer
Darsteller
Jessica Schwarz (Marie) · Florian David Fitz (Jeshua) · Henry Hübchen (Gabriel) · Hannelore Elsner (Silvia) · Peter Prager (Werner)
Länge
100 Minuten
Kinostart
20.12.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.
Genre
Komödie
Diskussion
Unterhalb des Dreifaltigkeitslevels geht es anscheinend nicht, wenn sich Florian David Fitz des Weltuntergangs annimmt. Von dem aufstrebenden Nachwuchsmimen stammt nicht nur das Drehbuch (nach einer Romanvorlage von David Safier), sondern auch die Inszenierung – und in der Rolle des wiederkehrenden Christus, der am Ende aller Tage die Gerechten um sich schart, wandelt Fitz höchstpersönlich über die Leinwand, wobei er als sanftmütiger Gottessohn noch den überzeugendsten Eindruck hinterlässt. Um es gleich vorweg zu sagen: „Jesus liebt mich“ ist eine kalauernde Boulevardklamotte, die auf den Spuren des barocken Jesuitendramas nicht mit Kulissenzauber spart; ein kunterbuntes Allerlei, das sich nach Lust und Laune aus dem Fundu

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