Albert Nobbs

Drama | Großbritannien/Irland 2011 | 118 (24 B./sec.)/113 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Rodrigo García

In einem Dubliner Hotel im 19. Jahrhundert arbeitet ein Kellner, der in Wirklichkeit eine verkleidete Frau ist. Die Begegnung mit einer Schicksalsgenossin, die sich im Männergewand eine selbstständige Existenz inklusive einer Ehe aufgebaut hat, ist ein Ansporn, selbst auch vom kleinbürgerlichen Idyll mit eigenem Laden und Partnerin zu träumen. Doch ihre Sehnsucht richtet sich ausgerechnet auf ein junges Dienstmädchen, das bereits in einen anderen verliebt ist. Zwischen Drama und Tragikomödie schwebende Verfilmung einer Erzählung um eine tragische Maskerade. Die Inszenierung und das Drehbuch setzen nicht auf melodramatische Zuspitzungen, sondern stellen Fragen nach geschlechtlicher Identität im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Normen, materiellen Notwendigkeiten und individuellen Sehnsüchten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ALBERT NOBBS
Produktionsland
Großbritannien/Irland
Produktionsjahr
2011
Regie
Rodrigo García
Buch
John Banville · Gabriella Prekop
Kamera
Michael McDonough
Musik
Brian Byrne
Schnitt
Steven Weisberg
Darsteller
Glenn Close (Albert Nobbs) · Mia Wasikowska (Helen) · Aaron Taylor-Johnson (Joe) · Janet McTeer (Hubert Page) · Jonathan Rhys Meyers (Viscount Yarrell)
Länge
118 (24 B.
sec.)
113 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
26.09.2013
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Die Tagträume, die Albert Nobbs selig lächeln lassen, sind sehr bescheiden. Darin hat er einen eigenen kleinen Laden, eine gemütliche Wohnstube mit zwei Ohrensesseln vor einem prasselnden Kaminfeuer, und eine Ehefrau, die dieses kleinbürgerliche Idyll mit ihm teilt. Die Trinkgelder und den Lohn, die Albert als Kellner in einem Hotel in Dublin verdient, spart er eifrig, und allmählich scheint die Erfüllung seines Traums in greifbare Nähe zu rücken. Doch der Zuschauer ahnt, dass Nobbs’ Sehnsucht ins Leere läuft, denn ihm fehlt etwas Entscheidendes: das richtige Geschlecht. Albert Nobbs ist in Wirklichkeit eine Frau. Zwar findet er/sie in dem vermeintlichen Anstreicher Hubert Page ein Vorbild, dass die Geschlechter-Maskerade und das h

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